Durstige Berliner: Hauptstadt geht das Mineralwasser aus

Berlin - Die Hitzewelle der vergangenen Wochen bekommen Berliner und Brandenburger im Supermarkt zu spüren. In einigen Läden in der Hauptstadt waren einzelne Mineralwasser und Sprudel ausverkauft.

In einigen Läden in Berlin waren einzelne Mineralwasser und Sprudel ausverkauft. (Symbolbild)
In einigen Läden in Berlin waren einzelne Mineralwasser und Sprudel ausverkauft. (Symbolbild)  © DPA

Die Rhönsprudel-Gruppe als einer der großen Anbieter in der Region rief die Kunden auf, leere Wasserkisten zurückzubringen, damit die Flaschen wieder befüllt werden können.

Das Unternehmen mit Marken wie Spreequell und Bad Liebenwerda hat in den letzten Wochen mehr Mineralwasser und Erfrischungsgetränke verkauft als je zuvor. Wasser sei noch genug da, aber Leergut sei in Hitzeperioden immer ein Problem. Für das Wochenende rechnen die Meteorologen wieder mit steigenden Temperaturen in Berlin.

Die Mineralbrunnen fahren Sonderschichten, mussten aber einzelne Aufträge ablehnen, wie es bei der Berentzen-Gruppe hieß, zu der die Vivaris Getränke Grüneberg bei Oranienburg gehört. Dort werden an normalen Tagen 350.000 bis 500.000 Flaschen mit Getränken befüllt, zuletzt waren es bis zu 550.000, wie Sprecher Thorsten Schmitt sagte. "Die Anlagen liegen an der Kapazitätsgrenze."

Doch keine Panik: "Es wird nicht passieren, dass es einmal kein Mineralwasser mehr im Supermarkt gibt", so Schmitt weiter.

Und es gibt ja auch noch Leitungswasser. Die Berliner Wasserbetriebe weisen darauf hin, dass auch Wasser aus dem Hahn natürliche Mineralien und Spurenelemente enthält. Trinken allein reiche aber nicht, um den lebensnotwendigen Bedarf zu decken. Es komme auch auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung an.


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