Minister Ulbig in der Asyl-Zeltstadt!

Innenminister Ulbig (Mitte) kam zusammen mit Christian Hartmann (re.) und DRK-Chef (li.)
Innenminister Ulbig (Mitte) kam zusammen mit Christian Hartmann (re.) und DRK-Chef (li.)

Dresden - Ortstermin in der Dresdner Asyl-Zeltstadt! Wo am Samstag noch eine Massenschlägerei stattfand, schaute sich am Montag Sachsens Innenminister Markus Ulbig (51, CDU) um.

Trotz der kritischen Lage in den letzten Tagen kam der Minister erst jetzt, weil er bislang im Urlaub war. Und sein erstes Statement war auch ein Dank an die Helfer:

„Die Leute, die hier ehrenamtlich arbeiten und das Camp innerhalb kürzester Zeit aufgebaut haben, haben Großartiges geleistet. Die Herausforderungen werden angenommen und Verbesserungen eingeführt“, so Ulbig.

Eine weitere Aufgabe sei nun, den Menschen ein festes Dach über dem Kopf zu geben "...bis der Frost kommt." So werde diese Woche die TU-Turnhalle an der Nöthnitzer Straße mit Flüchtlingen belegt.

Darüber hinaus solle versucht werden, leer stehende Kasernen in Flüchtlingsheime umzuwandeln. Ein potenzieller Standort dafür sei Zeithain.

Zudem soll an der Dresdner Landesdirektion ein neuer Containerstandort entstehen.

Gleichzeitig unterstrich der Minister seine Forderung an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, dass auch in Dresden eine Außenstelle eingerichtet werden müsse. Das solle unverzüglich passieren.

Zudem kündigte Ulbig an, verstärkt gegen Straftaten im Internet (Beleidigungen, Volksverhetzung) vorzugehen.

Der Minister und sein Tross in der Zeltstadt.
Der Minister und sein Tross in der Zeltstadt.
In den Räumen des DRK sammeln sich aktuell Spenden.
In den Räumen des DRK sammeln sich aktuell Spenden.
Ulbig im Gespräch mit Polizisten.
Ulbig im Gespräch mit Polizisten.

Fotos: Landgraf


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