FDP denkt über eigenen Kandidaten für Ministerpräsidentenwahl nach

Erfurt - Die Thüringer FDP erwägt, einen eigenen Kandidaten für die Ministerpräsidentenwahl am 5. Februar aufzustellen.

Thomas Kemmerich (mi.) ist Vorsitzender der FDP in Thüringen.
Thomas Kemmerich (mi.) ist Vorsitzender der FDP in Thüringen.  © DPA

Die Entscheidung darüber wolle man voraussichtlich am Montag bekannt geben, erklärte FDP-Landespartei- und Fraktionsvorsitzender Thomas Kemmerich am Dienstag auf Anfrage.

Zuvor hatte bereits die AfD angekündigt, einen eigenen Gegenkandidaten zu Bodo Ramelow (Linke) ins Rennen schicken zu wollen.

Inzwischen sei eine geeignete Person gefunden worden, sagte der parlamentarische Geschäftsführer der Thüringer AfD-Fraktion, Stefan Möller.

Allerdings wolle man einen eigenen Kandidaten nur dann aufstellen, wenn es keine Bewerber von der CDU und der FDP gebe. Möller begründete dies damit, dass ein Kandidat, der nicht von der AfD komme, bessere Chancen habe, gewählt zu werden.

Stefan Möller, parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Thüringen, erklärte, dass die AfD einen geeigneten Kandidaten gefunden habe.
Stefan Möller, parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Thüringen, erklärte, dass die AfD einen geeigneten Kandidaten gefunden habe.  © DPA

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