RB-Boss schießt gegen Ex-Coach Zorniger

Alexander Zorniger (l.) musste RB Leipzig vorzeitig verlassen. Nun äußerte sich Geschäftsführer Oliver Mintzlaff.
Alexander Zorniger (l.) musste RB Leipzig vorzeitig verlassen. Nun äußerte sich Geschäftsführer Oliver Mintzlaff.

Von Maria Köhler

Leipzig - Vor mehr als einem Jahr musste Trainer Alexander Zorniger (48) das Unternehmen RB Leipzig verlassen. Nun äußerte sich „Head of Global Soccer“ Oliver Mintzlaff (40) über den hässlichen Abschied.

Mintzlaff, der für ein halbes Jahr auch kommissarischer Geschäftsführer bei den „Roten Bullen“ ist, fand zunächst anerkennende Worte: „Alexander Zorniger hat eine Zeit lang einen tollen Job gemacht und wir haben ihm zwei Aufstiege zu verdanken. Er hat die Mannschaft mit viel Engagement, viel Herzblut und Liebe für das Detail aufgebaut.“

Zorniger hatte zwei Jahre, sieben Monate und acht Tage an dem Brause-Projekt mitgearbeitet. Das ging solange gut, bis die Leipziger mit 0:2 in Aue verloren.

Mintzlaff weiter: „Irgendwann war der Punkt gekommen, an dem es gekippt ist. Das Team neben dem Platz war kein Team mehr.“

Zornigers erster Chef-Posten in der 2. Bundesliga wurde nach 20 Spielen Geschichte. Im Schnitt holte er mit den Sachsen 1,45 Punkte pro Partie.

Mintzlaff: „Alex war am Ende beratungsresistent. Für ihn und insbesondere für uns war es das Beste, getrennte Wege zu gehen.“

Auch beim VfB Stuttgart musste Zorniger seinen Hut nehmen. Ein neuer Arbeitgeber ist noch nicht in Sicht.

Fotos: Picture Point/Roger Petzsche (5), imago/Matthias Koch (1)


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