Miss Universe: Sie will nicht nur schön aussehen, sondern hat ein ganz bestimmtes Ziel

Atlanta - Der "Miss Universe"-Wettbewerb erntet oft Kritik, weil er veraltet und anti-feministisch sei.

Zozibini Tunzi ist die neue Miss Universe.
Zozibini Tunzi ist die neue Miss Universe.  © Miss Universe Organization/ZUMA Wire/dpa

Die neue Gewinnerin Zozibini Tunzi (26) aus Südafrika, die am Sonntag gekürt wurde, nutzt ihn aber als Plattform, um für die Rechte der Frauen zu kämpfen.

Allen voran will Tunzi gegen die Gewalt in ihrem eigenen Heimatland vorgehen. In den vergangenen Monaten hatten mehrere Fälle von Morden an Frauen für Empörung und Protestkundgebungen in Südafrika gesorgt.

"Ich habe beschlossen, etwas dagegen zu tun", erklärte Tunzi via Instagram. Zudem prangert die neue "Miss Universe" während des Wettbewerbs das konventionelle Bild von Schönheit an. "Ich bin in einer Welt aufgewachsen, in der eine Frau, die wie ich aussieht - mit meiner Art von Haut und meiner Art von Haaren -, nie als schön angesehen wurde", so die dunkelhäutige Schönheit.

Doch nicht nur das: Die 26-Jährige forderte auch mehr Verantwortung für Frauen. Das weibliche Geschlecht sei in Führungspositionen nach wie vor unterrepräsentiert, so Tunzi, "nicht weil sie es nicht wollen, sondern weil die Gesellschaft Frauen anders abstempelt".

Titelfoto: Miss Universe Organization/ZUMA Wire/dpa

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