Schwere Vorwürfe in Leipzig: Katholischer Pfarrer soll Kind missbraucht haben

Leipzig - Ein katholischer Pfarrer aus Leipzig ist wegen Missbrauchsvorwürfen rausgeschmissen worden. Der 68-Jährige soll in den 1970er-Jahren ein Kind missbraucht haben.

Kurz vor dem Ruhestand wurde der Pfarrer (68) abgezogen. Er wird nicht in seine Leipziger Gemeinde zurückkehren. (Symbolbild)
Kurz vor dem Ruhestand wurde der Pfarrer (68) abgezogen. Er wird nicht in seine Leipziger Gemeinde zurückkehren. (Symbolbild)  © DPA

Wie die "LEIPZIGER VOLKSZEITUNG" online berichtet, wurde der Pfarrer 1973 in Oppeln (Polen) zum Priester geweiht. Kurz darauf soll es zu dem Missbrauchsfall gekommen sein.

Seit drei Jahren ist der Beschuldigte für die Seelsorge der polnischsprachigen Christen in Leipzig zuständig. Der Bischof von Oppeln soll ihn nach den Vorwürfen bereits Anfang Oktober suspendiert und in die Heimatdiözese zurückbeordert haben, so die Tageszeitung. Der Fall werde von der Staatsanwaltschaft untersucht.

Offenbar hat es in Oppeln noch weitere Missbrauchsfälle gegeben, die nun der Staatsanwaltschaft zugeleitet wurden.

Untersucht werden müssen nun auch alle anderen Stationen des Priesters. Er hatte vor seiner Zeit in Leipzig in Neustadt (Sachsen) gearbeitet, feierte zudem katholische Messen in Borna (Landkreis Leipzig).

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