UNO-Flüchtlingshilfe unterstützt Dresdner Lifeline mit viel Geld

Bonn / Dresden - Die kurzzeitig europaweit zum Politikum gewordene Dresdner Organisation Mission Lifeline bekommt Hilfe von der UNO-Flüchtlingshilfe in Bonn.

© Hermine Poschmann/Mission Lifeline/dpa

Die UNO-Flüchtlingshilfe mit Sitz in Bonn unterstützt Mission Lifeline nach eigenen Angaben vom Freitag mit 28.000 Euro.

Es ist die erste Förderung der Dresdener Organisation durch die UNO-Flüchtlingshilfe.

"Die Lifeline-Crew spürt in den Gefahrenzonen in Seenot geratene Boote auf und leistet überlebenswichtige erste Hilfe. Ihre Arbeit ist von unschätzbarem Wert", sagte Peter Ruhenstroth-Bauer, Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe am Freitag.

Die Bedeutung der Nichtregierungsorganisationen bei den Einsätzen im Mittelmeer zeige schon die Tatsache, dass von Januar bis Juni 40 Prozent der Lebensrettungseinsätze durch NGOs erfolge, hieß es.

Das Rettungsschiff der Dresdner war zum internationalen Streitfall geworden, da 224 Flüchtlinge des Schiffs zunächst nicht in Italien an Land gehen durften (TAG24 berichtete).

Inzwischen haben erste Flüchtlinge das Schiff verlassen, hieß es am Donnerstag.

Die UNO-Flüchtlingshilfe ist der nationale Partner des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR).

Titelfoto: Hermine Poschmann/Mission Lifeline/dpa


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