41,7 Grad Körpertemperatur! Kind stirbt im Auto, weil Mutter Sex mit Vorgesetztem hat

Mississippi - Cassie Barker (29) sitzt auf der Anklagebank. Ihr laufen die Tränen übers Gesicht. "Ich weiß nicht, was ich Ihnen Schlimmeres antun könnte, als das, was sie bereits erlebt haben. Sie werden für immer in einem Gefängnis Ihrer eigenen Gedanken begraben sein", sagt der Richter.

Cassie Barker und ihr Vorgesetzter hatten Sex, als ihre Tochter im Auto qualvoll starb.
Cassie Barker und ihr Vorgesetzter hatten Sex, als ihre Tochter im Auto qualvoll starb.  © Police Department Long Beach/Mississippi

Diese harten Worte wählt er mit Bedacht und aus vollstem Herzen, bevor er die Mutter hinter Gitter schickt. Am 1. April soll das Urteil darüber fallen, wie hart sie dafür bestraft wird, was sie ihrer eigenen Tochter angetan hat.

Und das lässt sich kaum in Worte fassen! Denn ein Blick zurück auf den Tag, an dem Cassie ihr Kind qualvoll sterben ließ, jagt einem den Schauer über den Rücken.

Es ist der 30. September 2016. Die bei der Polizei angestellte Cassie fährt mit ihrer drei Jahre alten Tochter Cheyenne zu einem ihrer Vorgesetzten. Es ist heiß zu dieser Zeit in Mississippi, bei zirka 37 Grad schwitzen die Menschen in dem US-Bundesstaat.

Jede normale Mutter, was auch immer sie bei dem Vorgesetzten zu erledigen hat, würde ihr Kind nun aus dem Kindersitz abschnallen und mit ins das Haus nehmen.

Nicht so Cassie. Denn sie lässt Cheyenne sitzen, den Motor laufen und startet die Klimaanlage. Dann verlässt sie den Wagen und geht ins Haus. Es ist 9 Uhr morgens.

Während der Todeskampf des kleinen Mädchens beginnt, hat die Mutter im Haus Sex mit ihrem Vorgesetzten.

Cassie Barker mit ihrer Tochter Cheyenne.
Cassie Barker mit ihrer Tochter Cheyenne.  © Screenshot/Facebook/CassieBarker

Später werden die beiden aussagen, dass sie lediglich Arbeitsdinge besprochen, später eine Schlaftablette genommen und dann vier (!!!) Stunden geschlafen hätten.

Falsch, wie sich herausstellt! Nach unfassbaren vier Stunden wacht die Mutter auf, geht zum Auto und entdeckt um 13.52 Uhr ihr lebloses Kind. Sie rennt zurück ins Haus, ihr Vorgesetzter beginnt mit lebensrettenden Sofortmaßnahmen, doch zu spät, wie die Daily Mail berichtet.

Die herbeigerufenen Rettungskräfte und der Notarzt müssen wenig später ihren Tod im Krankenhaus feststellen. Als sie Cheyenne im Auto vorfinden, hat sie eine Körpertemperatur von 41,7 Grad.

Im Laufe der Ermittlungen stellt sich heraus, dass die Mutter ihr Kind mehr als ein Jahr zuvor, im April 2015 schon einmal alleine im Auto zurückließ. Damals war es einem aufmerksamen Passanten zu verdanken, dass die Polizei verständigt, das Kind aus dem Wagen gerettet wurde. Cheyenne war zeitweise in der Obhut des Jugendamtes, wurde der Mutter aber wieder ausgehändigt.

Der Vater des Kindes wusste von all dem nichts. Er und Cassie hatten sich getrennt, er war zurück in seine Heimatstadt Jacksonville in Florida gegangen. "Das war das erste Indiz, dass etwas nicht stimmte. Wenn mich die Behörde schon damals informiert hätte, wäre meine Tochter vielleicht noch am Leben", sagt er.

Seit mehr als zwei Jahren muss er mit dem schmerzlichen Verlust und der quälenden Frage, wieso das Drama nicht verhindert werden konnte.


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