Mutter scherzt auf Twitter, dann bekommt sie die Konsequenzen zu spüren

Alex McDaniel bekam unerwartet Besuch von der Polizei.
Alex McDaniel bekam unerwartet Besuch von der Polizei.

Mississippi - Alex McDaniel arbeitet in den USA als Journalistin und gibt auf Twitter und Facebook gern anderen Usern Einblick in ihr Leben als Mutter. Ein lax gemeinter Scherz brachte ihr jetzt gewaltigen Ärger ein.

Auf Social Media hatte sich die Frau doch nur einen Spaß gemacht, als sie schrieb, dass ihr Sohn zu verkaufen wäre. "Verkaufe dreijährigen Sohn. 12 Dollar oder ein besseres Angebot", lauteten die wenigen Worte, die dafür sorgten, dass die Polizei bei ihr auf der Matte stand.

Im Büro erhielt sie Besuch von Polizisten, die dabei sehr ernste Mienen machten, berichtet MC Daniel. Die Folgetage wurden für die Journalistin zur Hölle. Sie erhielt einen Hausbesuch von der Polizei.

Sowohl die Mutter als auch ihr Kind mussten sich immer wieder unangenehme Fragen gefallen lassen, beinahe so als würden die Ermittler nach Gründen für die Berechtigung der Anschuldigung suchen.

"Nun kann ich über die Aktion lachen, doch vor einigen Tagen fand ich es gar nicht witzig", schrieb die Mutter über ihre schmerzhaften Erfahrungen dieser Tage und fasste in einem Statement noch einmal ihre Emotionen zusammen.

"Wenn ich solche komischen Scherze teile, mache ich das für andere Eltern, die ganz genau wissen, wie hart dieser Job ist. Die Herausforderungen ein Kind, den Haushalt und die Karriere sind sehr anspruchsvoll, weshalb Mütter und Väter nicht auf ihre schlechten Momente reduziert werden sollten", findet sie.

Gleichwohl hat die US-Amerikanerin dafür Verständnis, dass die Polizisten ihren Job gründlich machen mussten, da es auch zu ihrem eigenen Alltag als Journalistin dazu gehört, kritische Fragen zu stellen.


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0