Mann will sich scheiden lassen und kommt auf ganz dumme Idee

Houston (USA) - Im Scheidungskrieg fliegen schon mal die Fetzen, außer einer weiß gar nicht, dass er die Papiere unterschrieben hat. Paul Nixon hat die Unterschrift seiner Frau und eines Notars auf den Scheidungspapieren gefälscht. Jetzt sucht die texanische Polizei nach ihm.

Zerfetztes Hochzeitsfoto mit abgenommenen Ehering. (Symbolfoto)
Zerfetztes Hochzeitsfoto mit abgenommenen Ehering. (Symbolfoto)  © dpa/Patrick Pleul

Paul Nixon (51) hat die Scheidung eingereicht, inklusive Unterschrift seiner baldigen Ex-Frau und eines Notars. Problem ist nur, dass er ihr gar nicht davon erzählt hat, sondern die fehlenden Unterschriften gefälscht hat. Das bestätigt die Polizeiwache von Harris County auf Facebook.

"So etwas sehen wir selten", erklärt Polizist Mark Herman The Post. "In diesem Fall hat sich der Mann dazu entschieden, die Scheidung einzureichen. Das Problem ist nur, dass er seiner Frau nichts davon erzählt hat. Und das ist in Texas eine Rechtsverletzung."

Nixon lebt in Harris County, in der Nähe von Houston. Im Moment wird er von Polizisten gesucht. Mitte Mai hatte seine Ehefrau die Wache benachrichtigt, dass ihre Unterschriften auf den Papieren gefälscht seien. Zunächst wusste sie gar nichts davon, aber irgendwann brach es aus Nixon heraus. Der 51-Jährige "hatte Geld für Schmuck ausgegeben, als sie ihn damit konfrontierte, erzählte er ihr, dass sie geschieden seien," so Herman zu The Post.

Darüber sei sie außerordentlich überrascht gewesen. Kein Wunder, denn die beiden waren auch erst ein paar Jahre verheiratet. Die von der Polizei vorgelegten Scheidungspapiere sind nun nichtig. Denn ohne ihre Einwilligung kann Nixon sich nicht einfach von ihr scheiden.

Nixon drohen bis zu zehn Jahren Haft für die gefälschten Unterlagen. Da hätte er sie wohl doch um die Scheidung bitten sollen.


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0