Mit VerLAUB, aber Chemnitz erstickt in Blättern

2500 Tonnen Laub holen seine Mitarbeiter jetzt von den Straßen: ASR-Betriebsleiter Manfred Wüpper (62).
2500 Tonnen Laub holen seine Mitarbeiter jetzt von den Straßen: ASR-Betriebsleiter Manfred Wüpper (62).

Chemnitz - Mit VerLAUB, es ist Herbst! 3500 Tonnen Laub fliegen und liegen in Chemnitz. Das sind - grob über den Daumen gepeilt - drei Milliarden Blätter. Die rot-goldene Pracht gefällt den einen, die anderen haben damit ihre liebe Mühe.

Mehr als 550 Hektar Grünanlagen gibt es in Chemnitz. Wie viele Bäume auf ihnen stehen, weiß keiner so genau. Aber hier fallen in jedem Herbst 1000 Tonnen Laub, die die städtischen Gärtner aus den Parks holen müssen. Ihre „Ernte“ landet auf Komposthaufen.

Für das Laub auf Straßen und in den Fußgängerzonen ist die Stadtreinigung ASR zuständig. „Wir sammeln pro Jahr rund 2500 Tonnen Laub ein“, so die Sprecherin von Chef Manfred Wüpper (62). „Das muss aber erst besonders behandelt werden.“ Straßenlaub enthalte zum Beispiel den Abrieb der Autoreifen, der gemeinsam mit Steinchen ausgesiebt wird. Erst danach kann es auch auf den Kompost.

Auf den Wegen vor Wohnhäusern sind die Anlieger in der Pflicht. Derzeit müssen sie den Laubabfall aber nicht selbst zu den Wertstoffhöfen bringen. Noch bis zum 30. November holt der ASR die gefüllten Laubsäcke ab: Einfach neben die Biotonne stellen, und dann kümmert sich der Abfallentsorger darum.

Ein Sack fasst 60 Liter und kostet 1 Euro. Der ASR verkauft die Laubsäcke auf den Wertstoffhöfen und im Kundenservice Blankenburgstraße 62.

Mit Besen und Laubbläsern gegen die herbstlichen Laubmassen: Manuela Golombek (59) und ihr Team vom ASR.
Mit Besen und Laubbläsern gegen die herbstlichen Laubmassen: Manuela Golombek (59) und ihr Team vom ASR.

Fotos: Kristin Schmidt, Gleisberg


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