Forscher stellen tödliche Zecke vor, doch plötzlich ist sie verschwunden

Die lebensgefährliche Zecke verdrückte sich erfolgreich und wurde nicht mehr wiedergefunden (Symbolbild).
Die lebensgefährliche Zecke verdrückte sich erfolgreich und wurde nicht mehr wiedergefunden (Symbolbild).  © Daniel Reinhardt/dpa

Miyazaki (Japan) - Was für eine Peinlichkeit: Auf einer Pressekonferenz in der japanischen Präfektur Miyazaki wollten Forscher eine lebensgefährliche Zecke vorstellen, doch diese entwischte ihnen.

Als Trägerin des sogenannten Bunyavirus galt das Insekt als hochgefährlich. Leider gelang es einem engagierten Mitglied des Forscherteams nicht, die gefährliche Zecke mit einer Pinzette wieder einzufangen.

In einem Video des TV-Senders "ANNnewsCH" ist der Parasit ein letztes Mal zu sehen. Alle Versuche die Zecke danach im Sitzungsraum wiederzufinden, sind gescheitert, berichtet "Daily Mail".

"Wir sollten mehr auf Sicherheit achten. Die Präfektur muss die Menschen immer über eine mögliche Gefahr informieren", erklärte Shunji Kōno, der Gouverneur der Präfektur, im Nachhinein.

In Miyazaki waren laut Medienberichten mehrere Menschen durch Zeckenstiche mit dem Bunyavirus infiziert worden, von denen einer starb.

Die Infektion ist in erster Linie für ältere Menschen gefährlich, da sie das Immunsystem abschwächt.

Titelfoto: Daniel Reinhardt/dpa


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