Ich habe Dresdens erstes mobiles Planetarium gebaut

Er hat‘s gebaut! Mehrere Monate arbeitete Medientechniker Markus Richter (40) an diesem Planetarium. Im Inneren hat man einen 360-Grad-Blick.
Er hat‘s gebaut! Mehrere Monate arbeitete Medientechniker Markus Richter (40) an diesem Planetarium. Im Inneren hat man einen 360-Grad-Blick.

Von Juliane Bauermeister

Dresden - Dieses Ding sieht auf den ersten Blick eher aus wie eine Zitronenpresse. Tatsächlich ist es aber ein Planetarium, das überall aufgestellt werden kann. Gebaut hat es Medientechniker Markus Richter (40): „Es heißt Dome LAB, hat einen Durchmesser von zehn Metern und ist sieben Meter hoch.“

Die Idee dazu kam dem Dresdner während des CYNETART-Festivals in Hellerau, das Richter mit leitet.

„Wir wollten für eine Projektarbeit für Kuppelprojektionen so ein Planetarium mieten.

Das hätte 40.000 Euro gekostet und war damit viel zu teuer. Da hab ich das lieber selbst gebaut!“

50.000 Euro investierte der Markus Richter in sein mobiles Planetarium.
50.000 Euro investierte der Markus Richter in sein mobiles Planetarium.

Gesagt, getan! Über 50.000 Euro hat er dafür investiert, aber dafür gehört es jetzt ihm. Und dabei geht es nicht nur um Sternbilder, sondern auch um Panoramen.

Selbst animierte Bewegtbilder können in dem Dome LAB gezeigt werden. Insgesamt elf Projektoren werden dazu außen an der Kugelhülle angesetzt. Der Computer macht dann aus elf Bildern ein Gesamtkunstwerk.

Jetzt steht das große kuppelförmige Zelt in der Zeitenströmung. Ab 25. Januar finden zwei Wochen lang kostenlose Schülercamps statt.

Danach soll das mobile Planetarium als Medienkunstlabor genutzt und weitervermietet werden. Alle Infos gibt es unter www.spectraneo.de.

Per Computer können Grafiken, Bilder, Videos usw. auf das Textilgewebe „geworfen“ werden.
Per Computer können Grafiken, Bilder, Videos usw. auf das Textilgewebe „geworfen“ werden.
In unterschiedlichen Projekten zeigt Markus Richter die vielen Möglichkeiten seines Dome LAB.
In unterschiedlichen Projekten zeigt Markus Richter die vielen Möglichkeiten seines Dome LAB.

Fotos: Eric Münch, PR


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