Dieser Dresdner macht Mode: Aber nur für...

Weil ihm die Klamotten seiner Mitstudenten zu "nerdig" waren, macht Steve Kupke (31) jetzt selbst Mode.
Weil ihm die Klamotten seiner Mitstudenten zu "nerdig" waren, macht Steve Kupke (31) jetzt selbst Mode.

Von Antje Meier

Dresden - Weil ihm die Klamotten seiner Physik-Kommilitonen zu nerdig waren, brachte Steve Kupke (31) nun eine eigene Modekollektion unter dem Label „Unipolar“ heraus. Dabei kombiniert er nachhaltige Materialien mit verschiedenen Studien-Motiven. Mode für Studenten, aber auch für Otto-Normal-Fashionisten.

Der Pawlowsche Hund für Psychologen, Darwinfinken für Biologen und der Gesellschaftsvertrag für Politiker – bei so manchem Motiv muss Steve Kupke nachhelfen, um den passenden der derzeit 14 Studiengänge im Sortiment zuordnen zu können.

„Im Studium habe ich immer die ganzen Nerd-Shirts gesehen, die meine Kommilitonen trugen, mit Formeln und so“, erinnert sich der Physiker. „Ich wollte aber etwas Dezentes, das zum Thema passen, aber nicht so plakativ sein sollte.“

Steve Kupke zeigt Modelle aus seiner Kollektion. Der Pawlowsche Hund steht für den Studiengang Psychologie.
Steve Kupke zeigt Modelle aus seiner Kollektion. Der Pawlowsche Hund steht für den Studiengang Psychologie.

Gesagt, getan. Anfang des Jahres wagte Kupke den Schritt in die Selbstständigkeit. „Ich wollte mich später nicht ärgern, dass ich es nicht probiert habe.“ Er startete eine Crowdfunding-Kampagne und sammelte darüber 8 300 Euro für seine erste Kollektion.

T-Shirts, Pullover und Hoodies bezieht der Dresdner dabei vom belgischen Unternehmen „Stanley [&] Stella“.

Die Sachen bestehen zu 100 Prozent aus zertifizierter Bio-Baumwolle. „Aber auch Sachen aus Eukalyptus- und Buchefasern sind dabei“, schwärmt der Dresdner.

Die Motive der einzelnen Studiengänge werden dann in Dresden aufgedruckt.

Zum Kennenlernen seiner Modelinie hat Steve Kupke in der Jahnstraße 1 einen so genannten Pop-Up-Store eröffnet.

„Hier kann man sich von der tollen Qualität überzeugen“, meint Kupke. Allerdings nur bis Ende Januar. Dann gibt‘s alle Klamotten nur noch online auf uni-polar.de zu kaufen.

Fotos: Ove Landgraf


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