Möhre am Spiess fürs Faultier-Baby

Nach dem Imbiss geht’s mit Taxi Mama zurück ins Schlafzimmer.
Nach dem Imbiss geht’s mit Taxi Mama zurück ins Schlafzimmer.

Chemnitz - Der Alltag als Faultier ist eher langweilig - bis zu 16 Stunden täglich wird gedöst. Ist allerdings ein Stückchen Möhre am Spieß in Reichweite, kommt Leben in die Bude.

Das noch namenlose neue Faultier-Baby im Tierpark (sein Geschlecht konnte auch knapp drei Monate nach der Geburt noch nicht bestimmt werden) weiß, was schmeckt.

Und solange Mama Katrin Taxi spielt, ist die Welt in Ordnung. Doch die träge Idylle trügt - an der Nevoigtstraße wird richtig hart gearbeitet: Es gibt bald neue Gebäude.

So entsteht derzeit ein Gehege für die vom Aussterben bedrohten sibirischen Amur-Katzen. Kuratorin Dr. Peggy Riedel (37): „Bis Ende des Jahres sind wir damit fertig.“ Ab Frühjahr 2015 steht der Ausbau des Hirschgeländes auf dem Plan.

Nächster Höhepunkt: das Kinderfest am 3. Oktober (ab 9 Uhr) mit Hüpfburg, Kletterwand und Führungen hinter den Kulissen.

So lebt es sich als Faultier

Foto: PETER ZSCHAGE


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