Messerstecherei in Mönchengladbach: Polizei muss mit Befragung noch warten

Mönchengladbach – Nach einer Messerattacke in einem Vorgarten in Mönchengladbach setzt die Polizei bei ihren Ermittlungen auf die Aussagen des lebensgefährlich verletzten Opfers.

Die Polizei sucht nach Zeugen. (Symbolbild)
Die Polizei sucht nach Zeugen. (Symbolbild)  © 123RF/Thomas Lukassek

Der 32-jährige Mann war am Sonntagabend in eine Auseinandersetzung mit mehreren Männern geraten.

Wie die Polizei mitteilte, hörte der Vater des Opfers gegen 22.25 Lärm in seinem Vorgarten in der Heppendorfstraße.

Als er vor die Tür trat, sah er die fünf bis sechsköpfige Gruppe, einer davon mit einem Baseballschläger bewaffnet, in der Auseinandersetzung mit seinem Sohn.

Der 32-Jährige ging in das Haus, als er sah, dass sein Vater die Tür geöffnet hatte. Der Hausbesitzer hatte zudem seinen Hund dabei, was die fremden Angreifer zur Flucht veranlasste.

Im Haus angekommen bemerkte der Angegriffene Blut und eine Stichverletzung in seiner Brust. Er wurde sofort ins Krankenhaus gebracht, wo er nicht mehr ansprechbar war.

Eine Notoperation konnte ihm jedoch das Leben retten. Sein Zustand soll sich mittlerweile gebessert haben. Dennoch ist er noch nicht in der Lage eine Aussage zu tätigen. Daher sind die Umstände der Tat bisher unklar.

Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Die eingerichtete Ermittlungskommission sucht nun dringend Zeugen, die Angaben zu den Beteiligten sowie zu den Hintergründen der Auseinandersetzung machen können.

Hinweise werden unter der Telefonnummer 02161-290 entgegengenommen.

Der 32-Jährige musste zur Not-OP ins Krankenhaus gebracht werden. (Symbolbild)
Der 32-Jährige musste zur Not-OP ins Krankenhaus gebracht werden. (Symbolbild)  © 123rf/Bjoern Wylezich

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