Frau verwechselt Gleise mit Straße: Zug erfasst Auto frontal

Mönchengladbach – Bei einem Zusammenprall eines Autos mit einem Regionalzug in Mönchengladbach sind nach Polizeiangaben mehrere Fahrgäste leicht verletzt worden.

Der Zug erfasste das Auto auf einem Bahnübergang und schleifte es danach mit.
Der Zug erfasste das Auto auf einem Bahnübergang und schleifte es danach mit.  © Sascha Rixkens/dpa

Etwa 200 Passagiere saßen am Donnerstagmorgen in dem RE4 in Richtung Düsseldorf, wie ein Bahnsprecher erklärte.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war eine ältere Frau am Donnerstagmorgen versehentlich auf die Schienen an einem Bahnübergang gefahren - sie hatte demnach wohl die Gleise mit der Straße verwechselt.

Bei dem Zusammenstoß mit dem RE4 sei die Frau aber nicht mehr im Wagen gewesen, sagte ein Polizeisprecher.

Die Strecke zwischen Mönchengladbach-Rheydt und Baal blieb zunächst gesperrt. Regionalzüge der Linien RE4 und RB33 seien von der Sperrung betroffen.

Wann die Strecke wieder freigegeben werden kann, war zunächst unklar. Die Bahn wollte nach eigenen Angaben Busse als Ersatzverkehr einrichten.

Update, 11.43 Uhr: Vier Verletzte

Bei der Kollision eines Regionalzugs mit einem Auto in Mönchengladbach sind vier Fahrgäste verletzt worden. Drei von ihnen kamen ins Krankenhaus, wie die Bundespolizei mitteilte. Die etwa 200 Passagiere, die am Donnerstagmorgen in dem RE4 in Richtung Düsseldorf saßen, stiegen in Busse um, wie ein Bahnsprecher erklärte.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war eine 81-Jährige am Donnerstagmorgen versehentlich an einem Bahnübergang auf die Schienen abgebogen und hatte sich da festgefahren. Zeugen hatten das mitbekommen und die Frau in Sicherheit gebracht. Als kurz danach der Zug kam, war die Frau nicht mehr in ihrem Auto. Die 81-Jährige erlitt einen Schock.

Titelfoto: Sascha Rixkens/dpa

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