Kampf geht weiter: Gericht stoppt Ausbau der Moia-Flotte in Hamburg!

Hamburg - Seit Mitte April sind die Fahrzeuge des Hamburger Sammeltaxi-Dienstes Moia auf den Straßen der Hansestadt unterwegs (TAG24 berichtete). Jetzt werden ihnen erste Steine in den Weg gelegt.

Fahrzeuge des VW-Fahrdienstes Moia stehen auf einem Betriebshof in einer Halle.
Fahrzeuge des VW-Fahrdienstes Moia stehen auf einem Betriebshof in einer Halle.  © DPA

Denn der Anbieter kann seine Flotte nach einem Gerichtsbeschluss wohl zunächst nicht wie geplant ausbauen.

Bis zur rechtlichen Klärung eines Widerspruchs gegen die Betriebsgenehmigung darf Moia in Hamburg zunächst nur 200 Fahrzeuge einsetzen und nicht wie geplant bis zu 500 Sammeltaxis.

Bislang sind auf den Straßen Hamburgs insgesamt 100 Fahrzeuge des Ridesharing-Anbieters unterwegs.

Damit ist der neue Mobilitätsdienst nicht komplett gestoppt, wie es ein Taxiunternehmen mit seinem Widerspruch angestrebt hatte, aber doch behindert.

Moia kündigte Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht (OVG) gegen die vorläufige Entscheidung des Verwaltungsgerichts an.

Mit 200 Fahrzeugen sei jedenfalls kein stadtweiter Service möglich.

Am 15. April hat der Dienst mit 100 Kleinbussen seinen Betrieb in Hamburg aufgenommen.
Am 15. April hat der Dienst mit 100 Kleinbussen seinen Betrieb in Hamburg aufgenommen.  © DPA

Titelfoto: DPA

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