Schock! Frau bringt auf der Toilette einen Tumor zur Welt

Es war eine "Molarenschwangerschaft"- dabei entwickelt sich zwar die Plazenta, aber nicht der Embryo.
Es war eine "Molarenschwangerschaft"- dabei entwickelt sich zwar die Plazenta, aber nicht der Embryo.  © DPA

Aberdeen - Lauren Knowles (29) aus Schottland musste Schlimmes erleben. Als sie erfuhr, dass sie schwanger sei, war ihr Glück riesengroß. Aber dann kam eine traurige Wendung.

Die Mutter von heute zwei Kindern hatte einen positiven Schwangerschaftstest - ihre Freude war unbeschreiblich. Aber als die damals 27-Jährige in der siebenten Woche starke Blutungen bemerkte, schickten die Ärzte sie zum Ultraschall und weiteren Tests. Kurze Zeit später jedoch bekam sie die furchtbare Botschaft, dass sie an Krebs leide - ihr "Baby" stellte sich "als Krebs" heraus - ein riesiger Tumor wuchs in ihr heran, berichtet JOY105!

"Molarenschwangerschaft"- so lautete die harte Diagnose. Das bedeutet: Es entwickelt sich zwar die Plazenta, aber nicht der Embryo. Meist folgt in diesem Fall eine ovuläre Fehlgeburt bis zur achten Schwangerschaftswoche.

Der Tumor konnte zum Glück entfernt werden. Doch trotz Chemotherapie kehrte er zurück und wuchs wieder. Mit Krämpfen musste Lauren fünf Monate nach der Diagnose erneut ins Krankenhaus. "Ich sah nach unten und sah, dass überall Blut war!"

Lauren erzählt, dass sie den Tumor mit starkem Pressen allein auf der Toilette "gebar" – laut Medienberichten war dieser Tumor so groß wie ein 17 Wochen altes Baby.

"Ich sah nach unten und sah, dass überall Blut war"

Die junge Frau war glücklich, als sie nach der Schockdiagnose doch einmal schwanger war.
Die junge Frau war glücklich, als sie nach der Schockdiagnose doch einmal schwanger war.  © DPA

Lauren Knowles lebt jetzt in Perth (Australien) und sagt: "Der Tumor wuchs in meinem Schoß auf die gleiche Weise wie ein Baby, die gleichen Hormone wurden produziert, weshalb meine Schwangerschaftstests immer wieder positiv ausfielen." Während der Chemotherapie habe sie damals sämtliche Haare verloren.

"Ich war sehr erleichtert, als ich den Tumor auf der Toilette sah, als ich wusste, dass meine Tortur endlich vorbei war", erzählt sie gegenüber JOY105.

Ärzte sagten ihr zwar, dass sie möglicherweise mie mehr schwanger werden könne, weil der Tumor ihren Bauch geschädigt hat.

Aber sie hatte Glück: Ihre Tochter Indi wurde geboren. Somit hat ihr Sohn Charlie (5) nun eine Schwester.

Lauren Knowles sagt, sie hätte vor ihrer Tortur noch nie von einer "Molarenschwangerschaft" gehört. "Ich wusste nicht einmal, was das war, also gaben sie mir ein Faktenblatt - als ich es las, erschrak ich damals."

Die inzwischen 29-Jährige hat den Krebs besiegt und ist überglücklich.


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0