Molotow-Anschlag auf Neue Mensa in Dresden

Der vermeintliche Täter (33) wurde noch an der Mensa geschnappt.
Der vermeintliche Täter (33) wurde noch an der Mensa geschnappt.

Von Andrzej Rydzik

Dresden - Die Polizei ermittelt nach einem versuchten Brandanschlag auf Flüchtlinge in der Neuen Mensa: Mit einem Molotowcocktail wollte ein Mann (33) am Nachmittag die provisorische Erstaufnahmeeinrichtung anzünden.

Ein Großaufgebot der Polizei rückte an und konnte den 33-Jährigen, der vom Sicherheitspersonal der Unterkunft vor Ort festgehalten wurde, festnehmen.

Die Aufregung rund um die Flüchtlingsunterkunft am Fritz-Förster-Platz (Südvorstadt), die seit dem Wochenende mit mehr als 200 Asylbewerbern gefüllt ist, war groß.

Den Angaben der Polizei zufolge tauchte der Täter gegen 17 Uhr in der Bergstraße auf, schleuderte plötzlich eine Plastikflasche mit flüssigem Grillanzünder und Papierfetzen in Richtung des Gebäudes.

Der Brandsatz landete laut Polizei jedoch auf dem Gehweg fünf Meter davor, wurde schnell von herbeirennenden Passanten ausgetreten.

Eine politisch motivierte Tat kann derzeit nicht ausgeschlossen werden. Die Vernehmung des offensichtlich verwirrten Mannes läuft.

Foto: Steffen Füssel


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