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Iranerin forscht an Zukunft der Solartechnologie

Dresden - Die Welt schaut in diesen Monaten auf unsere Stadt. Es heißt, hier herrsche Misstrauen gegenüber Fremden. Doch das stimmt nicht! Unsere Stadt ist weltoffen. Der Beweis diesmal: Mona Sedighi (29).

Die Welt schaut in diesen Monaten auf unsere Stadt. Es heißt, hier herrsche Misstrauen gegenüber Fremden. Doch das stimmt nicht! Unsere Stadt ist weltoffen. Mit der Serie „Willkommen in Dresden“ treten wir hier jeden Mittwoch den Beweis an. Diesmal: Mona Sedighi.

Lieblingsplatz zur Erholung: Vor dem Barkhausenbau der TU befindet sich diese denkmalgeschützte Teichanlage.
Lieblingsplatz zur Erholung: Vor dem Barkhausenbau der TU befindet sich diese denkmalgeschützte Teichanlage.

Von Torsten Hilscher

Dresden - Auch eine eifrige Wissenschaftlerin hat manchmal mit profanen weiblichen Fragen zu kämpfen: Was zieh ich an? Mona Sedighi (29) steht dazu.

Denn die iranische Physikerin von der TU Dresden ist zur Hochzeit einer Kollegin nach Warschau eingeladen. Bei dem Treffen wird es nicht, wie am Arbeitsplatz der Frauen, um organisch beschichtete Solarmodule gehen, sondern um den passenden Auftritt.

Auch sonst ist Mona alles andere als eine verhuschte Forscherin, die am liebsten im Labor wohnt. Sie ist einfach eine moderne Frau, die unter anderem belustigt darüber spricht, wie sie häuslicher Druck bereits frühzeitig zu Karriere anhielt.

Mona Sedighi (29) mit Freundinnen in der Kunsthofpassage.
Mona Sedighi (29) mit Freundinnen in der Kunsthofpassage.

Keine schlechte Geschichte aus einer Weltgegend, in der Mädchen manchmal nicht einmal zur Schule gehen dürfen.

Druck hin oder her - sie ist nicht nur ein selbstbewusster Mensch. Die kopftuchlose Muslima Sedighi ist auch eine leidenschaftliche Wissenschaftlerin mit ausgeprägter Lernfreude.

In Deutschland lebt Mona seit vier Jahren. Nach Dresden kam sie, weil die erste Station, Ulm, doch etwas zu klein war. Kein Wunder: Ihre Heimatstadt ist Teheran. Eine Metropole mit mehr als acht Millionen Einwohnern.

Aus Dresden wiederum hatte eine Freundin berichtet, die ebenfalls aus dem Iran stammt - zunächst mit dem Einwand, hier gebe es Befindlichkeiten gegenüber Menschen mit dunklerer Hautfarbe.

Weißer Kittel, schönes Lächeln: Man sieht, dass die Wissenschaftlerin Spaß an ihrer Arbeit hat.
Weißer Kittel, schönes Lächeln: Man sieht, dass die Wissenschaftlerin Spaß an ihrer Arbeit hat.

„Ich habe damit aber keine schlechten Erfahrungen gemacht.“

An der Technischen Universität ist Mona am Dresden Center for Nanoanalysis (DCN) beschäftigt, einer technologischen Plattform des Exzellenzclusters „Center for Advancing Electronics Dresden“ (cfaed).

In diesen Laboren forschen die Besten der Besten zum Beispiel an der Zukunft der 4-D-Material-Analytik - kleiner Technologie für plastisches Fernsehen, vielmehr ein Verfahren zum Verhalten winzigster Teilchen auf Materialien und Werkstoffen.

Im Falle der künftigen Frau Doktor Sedighi geht die Reise in Richtung flexible Solarmodule. Durch organische Beschichtung können diese bald als mobiles „Kraftwerk“ vom Menschen mitgeführt werden, um Geräte wie Smartphones einfach über eine aufgeklebte oder eingewebte Solarfolie am Mann zu laden.

Frauengespräche gehören natürlich genauso zum Alltag wie die Arbeit im Labor.
Frauengespräche gehören natürlich genauso zum Alltag wie die Arbeit im Labor.

Das war es auch, was Mona Sedighi an Dresden reizte: „Mit dem cfaed gibt es ein großartiges Forschungszentrum für diese Technologien. Zum Beispiel spezielle Mikroskope“, sagt sie und deutet auf ein Gerät der Firma Zeiss.

Allein der Preis dieser Supermaschine von 600.000 Euro zeigt: Hier wird nicht gekleckert.

Bald gibt es in dem Labor im Barkhausenbau ein Mikroskop für drei Millionen Euro, mit dem man sogar Atome sehen kann, beschreibt die Forscherin. „Ich war freudig überrascht, als ich von diesen Möglichkeiten in Dresden erfuhr“, sagt sie in makellosem Deutsch.

Denn die Supermaschinen können die Welt der Zukunftsmaterialien nicht nur in 3-D, also plastisch darstellen. Es wird via 4-D geschehen, was die Abbildung von bewegten Veränderungen aus der Welt der unvorstellbar kleinen Teilchen ermöglicht.

Diese Nano- und Mikrometer-Materialien, mit denen Sedighi und Kollegen experimentieren, sind vielseitig, aber hauchdünn. Bis dahin bleibt eine Menge zu tun. Mona ist selbst gespannt auf die Fortschritte.

Und darauf, ob Dresden vielleicht für immer ihre Heimat wird. Vorstellen kann sie es sich.

Das mag sie an Dresden

„Mir gefällt die Größe der Stadt. Die ist gerade richtig“, sagt Mona Sedighi. „Hier besteht eine unheimliche Vielfalt. Die Stadt ist so vielseitig! Vor allem der Sommer im Japanischen Palais - das war einfach wunderbar.“

Sie lobt die Auswahl an Film, Theater und Ausstellungen. Zu einem regelrechten „Hobby“ haben sich die Wochenendtouren in die Sächsische Schweiz entwickelt. Sie ist Fan von Stadtfest und Hechtfest.

... und das eher nicht

„Der schlechte Eindruck, den man von Dresden durch die jüngsten Nachrichten hat, macht mich traurig. Ich will nicht, dass der Name der Stadt mit alldem in Verbindung gebracht wird, mit PEGIDA und Asylkritik“, sagt Mona.

„Ich wünschte, ich könnte Dresden und seinen Ruf besser machen, als das alles zurzeit ist. Diese kleinen Gruppen dürfen die Bilder von der Stadt einfach nicht ruinieren.“

Fotos: Steffen Füssel

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