Polizei stoppt Rollerfahrerin, dann wird es kurios

Monheim/NRW – Als die Polizei am Dienstagabend die 34-jährige Fahrerin eines Motorrollers kontrollieren wollte, wurde es kurios. Die Situation endete mit mehreren Strafanzeigen.

In Monheim verlief eine Verkehrskontrolle recht ungewöhnlich (Symbolbild).
In Monheim verlief eine Verkehrskontrolle recht ungewöhnlich (Symbolbild).  ©  Joern Pollex/dpa

Die Polizeibeamten hatten die Frau gegen 23.50 Uhr auf der Friedenauer Straße gestoppt und im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle den Ausweis und Führerschein gefordert.

Die 34-Jährige konnte sich nicht ausweisen und gab sich stattdessen als ihre eigene Mutter (60) aus. Das hatte einen Grund: Im Gegensatz zur Tochter besitzt die Mutter einen Führerschein für das Kleinkraftrad, wie die Polizei in Mettmann am Mittwoch berichtete.

Weil die 34-Jährige nicht wie 60 aussah, hakten die Beamten nach, bis die Wahrheit ans Licht kam.

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Dabei hegten die Beamten einen weiteren Verdacht, den sie mit einem Schnelltest abklärten: Der Test zeigte Drogenkonsum an. Damit war eine Blutprobe fällig. Außerdem wurden gleich mehrere Verfahren gegen die 34-Jährige eingeleitet.

Ärger bekommen könnte auch der Vater der 34-Jährigen, wenn er es als Halter des Rollers geduldet hat, dass seine Tochter damit fährt.

Titelfoto: Joern Pollex/dpa

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