Kontos von MontanaBlack gepfändet: Droht dem YouTuber jetzt Knast?

Buxtehude - Für YouTuber "MontanaBlack" gehen die Negativ-Schlagzeilen weiter: Nach einer Hausdurchsuchung Mitte Januar sollen jetzt auch mehrere Konten des 30-Jährigen gepfändet worden sein. Bewahrheiten sich die Vorwürfe gegen ihn, droht dem Buxtehuder sogar eine Haftstrafe.

Mit Gaming verdient Marcel Eris sein Geld.
Mit Gaming verdient Marcel Eris sein Geld.  © Screenshot Instagram/montanablack

Die "Polizei war Korrekt zu mir und ich war korrekt zu denen", (Rechtschreibung übernommen) twitterte der YouTuber noch am Samstagmittag. Er sei weder sauer auf die Beamten noch auf irgendeine andere Person. Ganz im Gegenteil versuche er, aus der Situation auch die positiven Erfahrungen mitzunehmen, "man lernt nie im leben aus", schreibt MontanaBlack weiter.

Bereits vor etwa zwei Wochen hatte es eine Hausdurchsuchung bei ihm gegeben. MontanaBlack erklärte damals betont cool: "Eine Hausdurchsuchung am Morgen, vertreibt Kummer und sorgen Kappa." Mit den Beamten habe er sich aber gut unterhalten, erklärt er später in einem Video an seine Fans. Und weiter: "Die machen ihren Job (...) und am Ende des Tages ist die Polizei für Deutschland super wichtig." Zu den laufenden Ermittlungen wolle er sich aber weiterhin nicht äußern.

Doch was war eigentlich passiert? Normalerweise kennt man den Livestreamer hauptsächlich vor seinem PC sitzend. Mit Gaming-Videos unterhält er Tausende Fans, spricht in Realtalk-Serien über Alltägliches und erzählt von privaten Tiefschlägen, wie seiner überwundenen Drogensucht.

Zu den aktuellen Vorwürfen aber könne er sich auf gar keinen Fall äußern. "Ich werde weder etwas bestätigen oder leugnen! Ich kann euch nur eins sagen, bei mir wurde nix bei der Hausdurchsuchung gefunden. Weil ich nix habe...", schreibt der YouTuber am Sonntag geheimnisvoll in einem weiteren Tweet.

Doch wie die NOZ berichtet, rollt auf Marcel Eris, wie er mit bürgerlichem Namen heißt, weiterer Ärger zu. Laut Staatsanwaltschaft habe man bereits mehrere Geldkonten mit einem Betrag von 90.000 Euro gepfändet.

Eris soll das Geld mit unerlaubten Glücksspielen erworben haben, heißt es. Auch Geldwäsche und ein Verstoß gegen das Waffengesetz stünden mittlerweile im Raum. Es bestehe dringender Tatverdacht.

Dem Bericht zufolge drohe dem 30-Jährigen damit sogar eine Freiheitsstrafe mit bis zu sechs Monaten Haft.

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