Dieser Brand verlängert die Sommerferien der Leipziger Kids

Leipzig - Für mehr als 330 Schüler der 91. Grundschule in Leipzig-Grünau dauern die Sommerferien unfreiwillig eine Woche länger.

An der 91. Grundschule in Leipzig-Grünau ist in der Nacht zu Sonntag ein Mofa abgebrannt. Der Schulanfang musste verschoben werden.
An der 91. Grundschule in Leipzig-Grünau ist in der Nacht zu Sonntag ein Mofa abgebrannt. Der Schulanfang musste verschoben werden.

Nach einem Brand an der Fassade fällt der Unterricht die komplette Woche aus. "Es ist der ganze Trakt betroffen. Die Räume müssen renoviert werden", sagte Schulleiterin Monika Ulrich am Montag. Erst am kommenden Montag (20. August) beginnt planmäßig der Unterricht.

Am Sonntag hatten Unbekannte ein Moped, das an die Hauswand angelehnt war, angezündet (TAG24 berichtete). Es sei von vorsätzlicher Brandstiftung auszugehen, sagte am Montag ein Polizeisprecher. Brandexperten hätten ihre Ermittlungen aufgenommen.

Bei dem Feuer waren die Fassade, die ehemalige Hausmeisterwohnung und einige Räume durch Qualm und Ruß beschädigt worden.

Für Kinder, die dennoch zur Schule gebracht werden müssen, gibt es eine Notbetreuung. Einige Kinder waren am Montag auch auf dem Schulhof.

"Bei dem guten Wetter sind wir mit den Kindern draußen. Wenn es regnet, gehen wir in die Sporthalle", erklärte die Schulleiterin.

UPDATE, 15.20 Uhr: In einer neuen Mitteilung des Amtes für Jugend, Familie und Bildung heißt es, dass der Unterricht trotz der Schäden am Dienstag wieder aufgenommen werden soll. Weiter informiert das Amt: "Die Schulleitung wird kurzfristig versuchen, auch Unterrichtsformen außerhalb des Schulgebäudes – wie Ausflüge und Exkursionen – zu organisieren."


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