Schwangere Maria (†18) auf Usedom erstochen: "Sie wollten sehen, wie ein Mensch stirbt"

Stralsund/Zinnowitz - Der Fall Maria sorgte bundesweit für Entsetzen. Im März wurde die schwangere 18-Jährige aus Zinnowitz (Vorpommern-Greifswald) erstochen. Vier Monate nach dem Mord hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben.

Die 18-Jährige wurde im März erstochen
Die 18-Jährige wurde im März erstochen  © DPA

Den 19 und 21 Jahre alten Bekannten des Opfers wird "gemeinschaftlicher Mord aus Mordlust und Heimtücke" vorgeworfen, wie Oberstaatsanwalt Marc Engelhardt am Montag in Stralsund sagte.

Der Jüngere soll im März in Zinnowitz plötzlich auf das Opfer eingestochen und der Ältere sie festgehalten haben.

"Sie hatten sich verabredet und genau dieses Opfer ausgesucht, weil sie sehen wollten, wie ein Mensch stirbt", sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft zum möglichen Motiv.

Die 18-Jährige sei zur Tatzeit schwanger gewesen, wie die Obduktion ergab. Sie war in ihrer Wohnung getötet worden. Dort war sie am 19. März gefunden worden.

Knapp einen Monat nach der grausamen Tat konnte die Polizei die beiden flüchtigen Verdächtigen aus der Region festnehmen

Blumen und Kerzen stehen vor dem Haus der erstochenen Maria.
Blumen und Kerzen stehen vor dem Haus der erstochenen Maria.  © Stefan Sauer/dpa

Titelfoto: Polizei

Mehr zum Thema Mord:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0