Mord an 14-jähriger Keira: Staatsanwalt hegt grausigen Verdacht!

Berlin - Fast sieben Monate sind vergangen, seitdem die 14-jährige Keira aus Alt-Hohenschönhausen mit 20 Messerstichen getötet wurde. Ab kommender Woche steht ihr mutmaßlicher Mörder vor Gericht.

Vor knapp sieben Monaten wurde die 14-jährige Keira ermordet.
Vor knapp sieben Monaten wurde die 14-jährige Keira ermordet.  © DPA

Angeklagt ist Keiras 15-jähriger Mitschüler, der die grausame Tat bereits gestanden hatte. Gegenüber rbb24 enthüllt die Mutter des Mädchens, dass die beiden sich wohl nicht nur flüchtig aus der Schule kannten: "In Keiras Zimmer hing ein Bild von ihm. Sie hat ihn als 'ihren Bruder' bezeichnet, sie hatten schon ein enges Verhältnis. Sie traf ihn ab und zu vor und nach der Schule und war wohl leicht verliebt in ihn. Es war eine Schwärmerei, würde ich sagen."

Der Angeklagte soll sich demnach am 7. März unter einem Vorwand Zutritt zur elterlichen Wohnung von Keira verschafft und sie dort "tatplangemäß" umgebracht haben (TAG24 berichtete).

Laut B.Z. bedeutet das: Der Jugendliche soll sich die Tatwaffe, ein Küchenmesser, bereits von zu Hause mitgebracht haben. Außerdem soll er eine Plastikhaube getragen haben, um keine Spuren zu hinterlassen sowie eine SMS mit dem Inhalt "Bleibt es bei dem Alibi?" an eine Mitschülerin gesendet haben. Warum er das Mädchen überhaupt umbringen wollte, ist bislang unklar.

Für die Staatsanwaltschaft Grund genug, den Jungen wegen Mordlust anzuklagen. Dem Angeklagten soll es also einzig und allein um das Töten gegangen sein, die Wahl des Opfers sei demnach kaum bis gar nicht von Belang gewesen. Die Tötung geschieht in diesen Fällen nur, um eine nervliche Stimulation zu erzeugen oder damit anzugeben.

Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, drohen dem 15-Jährigen bis zu zehn Jahre Haft nach Jugendstrafrecht.


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