Freundin musste sterben, weil sie Liebhaber hatte: Täter lebenslang hinter Gitter

Halle (Saale) - 14 Monate nach dem grausamen Mord an seiner Lebensgefährtin wurde der 50 Jahre alte Täter wegen Mordes verurteilt.

Der Angeklagte 49-jährige Kasache hat Revision gegen das Urteil eingelegt, muss nun aber trotzdem lebenslang hinter Gitter.
Der Angeklagte 49-jährige Kasache hat Revision gegen das Urteil eingelegt, muss nun aber trotzdem lebenslang hinter Gitter.  © DPA

Der Familienvater hatte am 28. Dezember 2017 seine Lebensgefährtin (†40) im Reisebüro des Einkaufscenters an der Eselsmühle in Halle mit 29 Messerstichen getötet (TAG24 berichtete). Sie soll ihm wenige Wochen vor der Tat eröffnet haben, dass sie einen Liebhaber hatte.

Das Landgericht Halle verurteilte den Täter daraufhin am 21. Juni des vergangenen Jahres nach fünf Verhandlungstagen wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe (TAG24 berichtete). Der Angeklagte hatte den Tatvorwurf eingeräumt. Die Kammer hatte die Tat wegen des niederen Beweggrundes der Eifersucht nicht als Totschlag, sondern als Mord gewertet.

Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hatte die gegen das Urteil eingelegte Revision des Angeklagten verworfen. Das Urteil gegen den aus Kasachstan stammenden Mann ist damit rechtskräftig.

Der Bundesgerichtshof wies die Revision des Angeklagten ab und gab somit dem Urteil der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Halle recht.
Der Bundesgerichtshof wies die Revision des Angeklagten ab und gab somit dem Urteil der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Halle recht.  © DPA

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