Aus Eifersucht? 17-Jährige mit 14 Messerstichen getötet

Flensburg - Wegen Mordes an einer 17-Jährigen muss sich ein 18-Jähriger vom 4. September an vor dem Landgericht Flensburg verantworten.

Der 18-Jährige muss sich bald vor dem Landgericht Flensburg verantworten (Symbolbild).
Der 18-Jährige muss sich bald vor dem Landgericht Flensburg verantworten (Symbolbild).  © DPA

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, das Mädchen aus niederen Beweggründen mit 14 Messerstichen am 12. März getötet zu haben, wie ein Sprecher des Landgerichts am Dienstag mitteilte.

Das Mädchen war mit mehreren Stichwunden in einer Flensburger Wohnung gefunden worden (TAG24 berichtete). Sie habe nicht mehr reanimiert werden können und starb noch am Tatort, sagte damals eine Polizeisprecherin.

Der 18-jährige Bekannte habe selbst den Rettungswagen gerufen und sei daraufhin von der Polizei als Tatverdächtiger festgenommen worden.

Laut Ankläger soll der Mann aus Eifersucht gehandelt haben, weil das Mädchen in den Wochen zuvor eine andere Beziehung eingegangen sei.

Der mutmaßliche Täter und das Opfer standen seit Jahren unter der Obhut des Jugendamts Flensburg - das deutsche Mädchen wegen ihrer schwierigen Familiensituation, der junge Afghane, weil er 2015 als unbegleiteter Minderjähriger nach Deutschland kam.

Für den Prozess sind zunächst sechs Verhandlungstage angesetzt. Ein Urteil könnte Mitte Oktober fallen.

Titelfoto: DPA


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