Zwei Menschen sterben durch Raser: Jetzt spricht der 20-jährige Jaguar-Fahrer

Stuttgart - Im Mordprozess um einen Autounfall mit zwei Toten in der Innenstadt von Stuttgart wird am Dienstag erstmals auch der angeklagte mutmaßliche Raser zu den Vorwürfen Stellung beziehen.

Der Fahrer dieses geliehenen Jaguars war Unfall-Verursacher und blieb unverletzt.
Der Fahrer dieses geliehenen Jaguars war Unfall-Verursacher und blieb unverletzt.

Sein Mandant werde Angaben zu seiner Person machen, sagte der Anwalt des 20-Jährigen am Montagabend.

Zu den Vorwürfen werde sich der junge Mann dagegen lediglich in einer Erklärung äußern, die der Jurist verlesen werde. Verhandelt wird vor dem Landgericht Stuttgart.

Der 20-Jährige aus Stuttgart wird beschuldigt, an einen Abend im vergangenen März die Kontrolle über seinen gemieteten Jaguar verloren und mit dem Auto einen Kleinwagen gerammt zu haben. (TAG24 berichtete)

Vor dem Crash hatte der PS-starke Mietwagen des Deutschen den Angaben zufolge bis zu 165 Kilometer pro Stunde auf dem Tacho.

Es ist die erste Mordanklage nach einem Raser-Unfall in Baden-Württemberg.

In den Trümmern des Kleinwagens waren ein 25 Jahre alter Fahrer aus Nordrhein-Westfalen und seine 22 Jahre alte Freundin ums Leben gekommen.

Der Sportwagenfahrer und sein Beifahrer blieben unverletzt.

Der Angeklagte (M) in einem Mordprozess nach einem tödlichem Unfall wird von einem Justizbeamten in einen Gerichtssaal des Landgerichts Stuttgart geführt.
Der Angeklagte (M) in einem Mordprozess nach einem tödlichem Unfall wird von einem Justizbeamten in einen Gerichtssaal des Landgerichts Stuttgart geführt.
Die Insassen des Kleinwagens (25-Jähriger und seine 22-jährige Freundin) waren sofort tot.
Die Insassen des Kleinwagens (25-Jähriger und seine 22-jährige Freundin) waren sofort tot.  © SDMG

Titelfoto: SDMG

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