Horror-Fund: Mann vergräbt Ehefrau im eigenen Garten

Lübeck - Ein 40-jähriger Mann aus Schleswig-Holstein soll seine Ehefrau getötet und dann im eigenen Garten vergraben haben.

Die Leiche der Ehefrau wurde in einem Beet hinterm Haus gefunden.
Die Leiche der Ehefrau wurde in einem Beet hinterm Haus gefunden.  © DPA

Zunächst hatte der Mann aus Wulfsdorf bei Scharbeutz im (Kreis Ostholstein) die Tat bestritten (TAG24 berichtete). Der Angeklagte erzählte der Polizei, den Nachbarn und den Kollegen, seine Frau sei in die Schweiz gefahren, um dort zu arbeiten.

Auch seiner Geliebten erzählte er nach Angaben der Staatsanwaltschaft diese Geschichte, um das Verschwinden seiner Frau zu erklären.

Die Geliebte war bereits kurz nach dem Verschwinden der Ehefrau in das Haus der Familie eingezogen. Sie wusste aber nach Angaben der Staatsanwaltschaft nichts von der Tat.

Die Polizei hatte rund zwei Wochen lang nach der Frau gesucht. Ihre Arbeitskollegen hatten sie vermisst gemeldet, weil sie nach Weihnachten nicht wie gewohnt zur Arbeit erschienen war. In einem Beet fanden Polizisten dann die in Plastikfolie gewickelte Leiche.

Dem Angeklagten wird nun vorgeworfen, seine Frau im Schlaf erstickt und dann vergraben zu haben.

Am Freitag beginnt der Mordprozess am Lübecker Landgericht.

Titelfoto: DPA


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