Nach Mord an Schlossherrin: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen 18-Jährigen

Der Ehemann der ermordeten Frau suchte mit Steckbriefen nach der Vermissten.
Der Ehemann der ermordeten Frau suchte mit Steckbriefen nach der Vermissten.  © Morris Pudwell

Berlin - Knapp fünf Monate nach dem gewaltsamen Tod einer 60-jährigen Berlinerin unweit des Bahnhofs Zoo hat die Staatsanwaltschaft einen jungen Mann wegen Mordes angeklagt.

Der 18-Jährige soll die Frau auf ihrem Nachhauseweg unvermittelt angegriffen haben, teilte die Anklagebehörde am Donnerstag mit.

Ihm wird vorgeworfen, die arg- und wehrlose Frau erwürgt, in ein Gebüsch gezerrt und mit ihrem Handy und einem kleineren Geldbetrag geflüchtet zu sein.

Die Frau aus Charlottenburg war nach einem Gaststättenbesuch mit Freundinnen in einem beliebten Lokal an der Tiergartenschleuse allein zu Fuß in Richtung Hardenbergplatz aufgebrochen. Zu Hause kam sie nicht an.

Die Leiche wurde nahe dem Zoo am Schleusenweg - einem Verbindungsweg parallel zur Bahntrasse - von einem Passanten entdeckt, wie TAG24 berichtete.

Titelfoto: Morris Pudwell


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