Nach 27 Jahren: Vermeintlicher Mörder der kleinen Stephanie (†10) will Aussagen

Gera - Im Prozess zum mutmaßlichen Mord an der zehnjährigen Stephanie aus Weimar will der Angeklagte am Montag ab neun Uhr vor dem Landgericht Gera aussagen.

Der Angeklagte versteckte sich zu Beginn des Prozess hinter einem Aktenordner.
Der Angeklagte versteckte sich zu Beginn des Prozess hinter einem Aktenordner.

Das kündigte sein Verteidiger Stephan Rittler an. Die Staatsanwaltschaft wirft dem heute 66 Jahre alten Beschuldigten vor, Stephanie im August 1991 von der Teufelstalbrücke an der Autobahn 4 gestoßen zu haben.

Zuvor soll er das Mädchen aus dem Goethepark in Weimar entführt zu haben, weil er sich an dem Kind vergehen wollte.

Der Deutsche wurde im März dieses Jahres nach Ermittlungsarbeit der mit ungeklärten Kindermorden befassten Jenaer Sonderkommission "Altfälle" in Berlin festgenommen.

In den letzten Wochen war erklärte ein Kriminalhauptkommissar, dass der Täter die Tat bereits in der ersten Vernehmung gestanden habe.

Stephanie Drews wurde nur 10 Jahre alt, bevor sie sexuell missbraucht und anschließend getötet wurde.
Stephanie Drews wurde nur 10 Jahre alt, bevor sie sexuell missbraucht und anschließend getötet wurde.  © Marcus Scheidel

Mehr zum Thema Gerichtsprozesse Thüringen:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0