Mord als Suizid vorgetäuscht: Mann tötet Schwiegermutter wegen 30 Euro

Wegen Mordes an seiner Ehefrau, sowie einer Seniorin ist ein Mann zu lebenslanger Haft verurteil worden. (Symbolbild)
Wegen Mordes an seiner Ehefrau, sowie einer Seniorin ist ein Mann zu lebenslanger Haft verurteil worden. (Symbolbild)  © DPA

Berlin - Wegen Mordes an seiner Ehefrau und Totschlags an seiner Schwiegermutter in spe knapp vier Jahre später ist ein Berliner zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Die Richter stellten zudem eine besondere Schwere der Schuld fest.

Der Angeklagte soll im Januar 2013 seine Frau heimtückisch umgebracht und ihren Tod als Suizid getarnt haben. Im November 2016 sei er in das Haus der Mutter seiner Lebensgefährtin eingebrochen, um Geld zu stehlen (TAG24 berichtete).

Als ihn die 66-Jährige überraschte, habe er sie erstochen, so der Staatsanwalt. 30 Euro habe der Mann erbeutet. Nach der Tat habe er seine Kleidung gewechselt und den Notruf getätigt.

Nach beiden Verbrechen habe der 51-Jährige am Tatort eiskalt reagiert und als angeblicher Entdecker der Leiche einen Schock inszeniert, so der Ankläger. Der arbeitslose Tischler sei durch Beweise überführt.

Er war kurz nach dem mutmaßlichen Raubmord verhaftet worden. Im Zuge der Ermittlungen wurde der erste Todesfall im Umfeld des Mannes neu aufgerollt. Zeugenaussagen und Auffälligkeiten in einem angeblichen Abschiedsbrief seiner Ehefrau hatten zum Mordverdacht geführt.


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