Bewegender Abschied! Deutsche Raumfahrt gedenkt verstorbenem Sigmund Jähn

Morgenröthe-Rauthenkranz - Mit einer bewegenden Erinnerungsfeier hat die deutsche Raumfahrt Abschied von Sigmund Jähn genommen.

Die ehemaligen ESA-Astronauten Reinhold Ewald (l) und Klaus-Dietrich Flade sprechen auf einer Gedenkfeier neben einem Portrait des DDR-Raumfahrers Sigmund Jähn im Deutschen Raumfahrtzentrum.
Die ehemaligen ESA-Astronauten Reinhold Ewald (l) und Klaus-Dietrich Flade sprechen auf einer Gedenkfeier neben einem Portrait des DDR-Raumfahrers Sigmund Jähn im Deutschen Raumfahrtzentrum.  © Oliver Killig/dpa-Zentralbild/dpa

Bei der Gedenkveranstaltung am Samstag in der Deutschen Raumfahrtausstellung im sächsischen Morgenröthe-Rautenkranz würdigte Hansjörg Dittus, Vorstandsmitglied des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) den ersten Deutschen im All als "tollen Typ".

"Wir alle haben Sigmund Jähn sehr, sehr viel zu verdanken", sagte er.

Der in Morgenröthe-Rautenkranz geborene Jähn war am 21. September im Alter von 82 Jahren in Strausberg bei Berlin gestorben. Als Kosmonaut war er mit dem Raumschiff "Sojus 31" am 26. August 1978 als erster Deutscher ins All geflogen.

Zu den rund 70 geladenen Gästen gehörten Familienangehörige von Sigmund Jähn sowie bis auf Alexander Gerst alle noch lebenden acht deutschen Raumfahrer. "Astro-Alex", der sich zu Trainingszwecken in Neuseeland aufhält, schickte eine Videobotschaft. Er habe von Jähn gelernt, dass man in einem Beruf, bei dem man oft schwebe, auf dem Boden bleiben könne, sagte er.

Wegen des zeitgleich stattfindenden CDU-Landesparteitages hatte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer kurzfristig seine Teilnahme abgesagt.

ESA-Astronaut Thomas Reiter spricht. Hinter ihm ein Porträt des Verstorbenen.
ESA-Astronaut Thomas Reiter spricht. Hinter ihm ein Porträt des Verstorbenen.  © Oliver Killig/dpa-Zentralbild/dpa

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