Zum ersten Mal ohne Rolf Hoppe: Aschenbrödel-Schau im Jagdschloss gestartet

Moritzburg - Nachdem Hollywood das Jagdschloss der Wettiner tagelang unter Beschuss genommen hat, wird es nun endlich wieder märchenhaft.

Startschuss am Jagdschloss: In Moritzburg eröffnete gestern die Aschenbrödel-Ausstellung.
Startschuss am Jagdschloss: In Moritzburg eröffnete gestern die Aschenbrödel-Ausstellung.  © Steffen Füssel

Am Samstag öffnete Schloss Moritzburg seine Tore wieder für die Aschenbrödel-Ausstellung.

Die diesjährige Märchen-Schau rund um den Kultstreifen „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ wird allerdings vom jüngsten Ereignis überschattet.

Denn: Es ist die erste Ausstellung ohne Rolf Hoppe (†87). Der Schauspieler ist am Mittwoch im Kreise seiner Familie gestorben. Im Schauraum des Barockschlosses ehrt eine Gedenkecke den Dresdner Mimen. Hoppe spielte den König im deutsch-tschechischen Klassiker von 1973.

Neben der unverwechselbaren Kulisse und originalen Filmkostümen erfahren Besucher alles rund um die Drehtage und Entstehungsgeschichte des beliebten Märchenfilmes.

"Kurz vor Weihnachten erwarten wir außerdem unseren Millionsten Besucher", sagt Uli Kretzschmar (42) vom Schlösserland Sachsen. Ob der wohl drei magische Nüsse geschenkt bekommt?

Die Ausstellung ist bis zum 3. März (dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr) geöffnet. Mit Zeitfenster-Karten lassen sich lange Wartezeiten vor den Schlosstoren vermeiden.

Ein Kleid, das in die Geschichte einging: In der Schau werden viele originale Aschenbrödel-Kostüme gezeigt.
Ein Kleid, das in die Geschichte einging: In der Schau werden viele originale Aschenbrödel-Kostüme gezeigt.  © Steffen Füssel
Mit Bildern und einem Trauergesteck wird dem verstorbenen Schauspieler Rolf Hoppe (†87) gedacht.
Mit Bildern und einem Trauergesteck wird dem verstorbenen Schauspieler Rolf Hoppe (†87) gedacht.  © Norbert Neumann

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