Alles ganz groß: Neue Moschino-Kollektion ein Reinfall?

New York (USA)/San Giovanni in Marignano (Italien) - Das Modelabel Moschino präsentierte in der vergangenen Woche eine neue Kollektion. Der Mikro-Trend scheint damit beendet zu sein...

Die Kollektion in Übergröße wurde in einer leeren U-Bahn präsentiert.
Die Kollektion in Übergröße wurde in einer leeren U-Bahn präsentiert.  © Moschino PR

Lange Zeit dominierten kleine Taschen und Crop-Tops und allerhand Ähnliches den Modemarkt. Das italienische Label Moschino läutete jetzt das Ende dieser Ära ein.

Am Montag stellten die Designer nämlich ihre neue Kollektion ausgerechnet in einer New Yorker U-Bahn vor.

Die Häme kamen schnell: In den sozialen Netzwerken häuften sich Kommentare, wie der von Twitter-Userin eiffeltyler: "Wenn Du in der Rush-Hour mit so einem Rucksack in die U-Bahn steigst, startet ein Kampf".

Große Begeisterung klingt anders!

Doch der Rucksack ist nur ein Teil von vielen, das in der Größe massiv zugelegt hat: ein besonderer Hingucker ist auch eine rote Jacke, die in der Länge fast bis zum Knöchel reicht und so dick gepolstert ist, dass man damit den Platz von zwei bis drei U-Bahn-Fahrgästen einnehmen würde.

Unnötig zu erwähnen, dass die übergroßen Caps zwar wunderbar vor der Sonne schützen, jedoch auch das eigene Sichtfeld enorm einschränken.

In der neuen Herbst/Winter-Kollektion, die zum Ende des kommenden Jahres erhältlich sein wird, finden sich auch zahlreiche Goldketten mit übergroßen Gliedern, riesige Ohrringe, Handtaschen und Oversized-Pullover. Die Teile sollen eine Hommage an das urbane Leben New Yorks sein.

Ob man die Teile dann auch in U-Bahnen wiederfinden wird, ist angesichts der Preise (Shirts ab 200 Euro, Rucksäcke ab 400 Euro, Jacken ab 600 Euro, Ketten ab 300 Euro, ...) jedoch zweifelhaft.

Die komplette U-Bahn-Fashion-Show im Video

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Die Reaktionen zur Kollektion auf Twitter

Titelfoto: Moschino PR


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