Eigentlich waren sie auf der Suche nach einem U-Boot, aber sie fanden das

Moskau/Buenos Aires - Bei der Suche nach dem verschollenen argentinischen U-Boot hat das russische Militär ein versunkenes Fangschiff gefunden.

Ein spezielles Tauchgerät habe es in einer Tiefe von bis zu mehr als 1000 Metern entdeckt, teilte das Verteidigungsministerium der Agentur Interfax zufolge mit. Der Roboter habe bei zahlreichen Einsätzen vor der Küste Argentiniens bereits mehrere Objekte gefunden, hieß es am Samstag. Details nannte das Moskauer Ministerium nicht.

Das argentinische U-Boot "ARA San Juan" gilt seit Mitte November als vermisst. An Bord befinden sich 44 Besatzungsmitglieder. Sie waren gegen illegale Fischerei am Außenrand der Wirtschaftszone Argentiniens im Südatlantik im Einsatz, als es zum Heimathafen Mar del Plata beordert wurde.

Russland unterstützt die Suche mit Spezialisten und Spezialgerät. Auch ein Mini-U-Boot der US Navy ist im Einsatz. Zahlreiche weitere Schiffe und Flugzeuge aus 13 Ländern nehmen an der Suchaktion teil.


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