Frau fällt nach Brust-Vergrößerung 13 Monate ins Koma und stirbt

Moskau - Eine Brustvergrößerung sollte für die Russin Galina Rakushina (30) her, die sich Ihrem Freund zuliebe unters Messer legte. Doch während der Anästhesie lief etwas schief. Die 30-Jährige fiel in ein monatelanges Koma. Irgendwann hörte ihr Herz auf zu schlagen.

Galina Raskushina (30) bezahlte eine Brust-Operation mit ihrem Leben.
Galina Raskushina (30) bezahlte eine Brust-Operation mit ihrem Leben.

Heimlich hatte Rakushina Geld für den Eingriff gespart. Mit 29 Jahren begab sie sich am 17. April 2017 in ein Moskauer Krankenhaus.

Laut Daily Mail wurde die Patientin während der der Betäubung für kurze Zeit nicht überwacht. In dieser Zeit wurde ihr Gehirn aus unbekanntem Grund nicht länger mit Sauerstoff versorgt, was fatale Folgen für die Russin hatte.

Als die Ärzte versuchten, sie wiederzubeleben, schlug ihr Herz noch drei Minuten, ehe ein komatöser Zustand einsetzte, in dem die Patientin fast 13 Monate verbrachte, ehe sie schließlich das Zeitliche segnete und verstarb.

Ihr Todesfall fällt in eine regelrechte Serie von Zwischenfällen in der plastischen Chirurgie in Moskauer Kliniken. Deshalb ermittelt nun auch die Polizei, prüft, ob die Qualität von Anästhetika und Betäubungsmitteln in Ordnung war.

Derweil trauern die Angehörigen um die Verstorbene.

"Wir alle haben an ein Wunder geglaubt und darauf gehofft. Gott hat dich genommen, hoffentlich weißt du, dass wir dich geliebt haben. Ruhe in Frieden", so ihre Freundin Kristina Korostina.

Die Russin hinterlässt einen Ehemann, eine Tochter im Alter von zehn Jahren und einen vierjährigen Sohn.


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