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Flugzeug-Unglück mit 71 Toten: Bergungsarbeiten trotz Eis und Schnee

Für die Einsatzkräfte ist es ein Bild des Schreckens. Nach dem Flugzeugabsturz müssen sie über 70 Leichen bergen.
Mehrere Trümmerteile lagen weit verstreut auf einer schneebedeckten Wiese.
Mehrere Trümmerteile lagen weit verstreut auf einer schneebedeckten Wiese.

Moskau - Nach dem Absturz eines russischen Passagierflugzeugs mit 71 Menschen an Bord sind die Arbeiten zur Bergung der Toten in der Nacht zum Montag bei Eis und Schnee fortgesetzt worden.

Keiner der Insassen der Antonow-148 der Fluggesellschaft Saratow Airlines hatte den Absturz überlebt. Die Maschine war am Sonntag wenige Minuten nach dem Start in Moskau vom Hauptstadt-Flughafen Domodedowo vom Radar verschwunden und auf einem Feld im Bezirk Ramenskoje südöstlich von Moskau zerschellt (TAG24 berichtete).

Der Aufprall muss heftig gewesen sein. Das Staatsfernsehen zeigte wackelige Bilder von kleinen und großen Trümmerteilen. Sie lagen über weite Strecken im tiefen Schnee auf einer Ebene verteilt. Die Umgebung sei unbewohnt, hieß es.

"Das Flugzeug muss aus großer Höhe abgestürzt sein", kommentierte ein Nachrichtensprecher die Bilder, die der Sender zugespielt bekommen hatte. Bergungstrupps entdeckten auch die ersten Leichen.

Zivilschutzminister Wladimir Putschkow traf am späten Sonntagabend am Unglücksort ein, um sich ein Bild von der Lage zu machen und die Bergungsarbeiten zu koordinieren.

Bei Tageslicht sollten Video-Drohnen Aufnahmen der Absturzstelle machen, um die Suche nach Opfern zu unterstützen. Zudem sollten die Suchtrupps mit Schneemobilen ausgerüstet werden.

Mögliche Unglücksursache noch völlig unklar

Einsatzkräfte und Behörden begutachteten am Abend die Absturzstelle.
Einsatzkräfte und Behörden begutachteten am Abend die Absturzstelle.

Zur möglichen Unglücksursache wollten sich Experten vorerst nicht äußern. Aus der Fluggesellschaft verlautete lediglich, die Maschine sei vor dem Start überprüft worden, es habe keine Unregelmäßigkeiten gegeben.

Das Flugzeug habe erst im Januar einen sogenannten C-Check durchlaufen, bei dem Triebwerke und Struktur der Maschine in einem langwierigen, etwa zweiwöchigen Verfahren besonders genau überprüft werden.

Das Flugzeug war unterwegs in die Stadt Orsk nahe der Grenze zu Kasachstan, rund 1500 Kilometer von Moskau entfernt. Die meisten Fluggäste seien Bewohner des Gebietes Orenburg, zu dem Orsk mit rund 230.000 Einwohnern gehört.

An Bord waren Berichten zufolge auch drei Kinder und zwei oder drei Ausländer, darunter nach Angaben einer Sprecherin der Stadt Orsk ein Schweizer.

Dies konnte zunächst nicht verifiziert werden, die Botschaft der Schweiz in Moskau war am Sonntagnachmittag nicht telefonisch erreichbar.

Nicht das erste Flugzeug-Unglück in Russland

Angehörige und Freunde am Flughafen in Orsk sind geschockt, nachdem sie von der Tragödie erfuhren.
Angehörige und Freunde am Flughafen in Orsk sind geschockt, nachdem sie von der Tragödie erfuhren.

Präsident Wladimir Putin sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus. Er wies die Regierung an, eine Untersuchungskommission einzusetzen. Die Ermittlungsbehörde und die Staatsanwaltschaft gingen möglichen Verstößen gegen die Flugsicherheitsvorschriften nach.

Die relativ kleine Fluggesellschaft Saratow Airlines wurde nach Angaben der Agentur Tass 1994 gegründet. Sie bietet nationale und internationale Flüge an. Auch die Airline werde überprüft, hieß es.

Das Flugzeug sei acht Jahre alt gewesen, Saratow Airlines habe es 2017 von der Billigairline Rossija übernommen, berichtete Tass. Die An-148 kann bis zu 85 Menschen befördern und hat eine Reichweite von rund 4000 Kilometern. Sie ist eine zweistrahlige Maschine für Regionalflüge und wird vom ukrainischen Hersteller Antonow gebaut.

Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die Flugsicherheit in Russland: Insgesamt gab es seit 2010 Tass zufolge zehn schwere Unglücke ziviler Verkehrsmaschinen mit zusammen mehr als 420 Todesopfern.

Insgesamt kamen 71 Menschen an Bord der Maschine des Typs An-148 ums Leben. (Archivbild)
Insgesamt kamen 71 Menschen an Bord der Maschine des Typs An-148 ums Leben. (Archivbild)

Fotos: Uncredited/LIFE.RU/AP/dpa, Uncredited/Russian Ministry for Emergency Situatio, Uncredited/ORSK.RU/AP/dpa, Marina Lystseva/TASS/dpa

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