Familie in Sorge: Bankdirektor erzählt, dass es ok ist, vor ihnen zu masturbieren

Móstoles - Die Familie eines 67-jährigen Bankdirektors war ratlos. Der sonst so hochintellektuelle Mann gab plötzlich wirre Dinge von sich, verhielt sich aber sonst größtenteils normal.

Die Familie brachte den Mann ins Krankenhaus, nachdem er immer mehr wirre Dinge erzählte. (Symbolbild)
Die Familie brachte den Mann ins Krankenhaus, nachdem er immer mehr wirre Dinge erzählte. (Symbolbild)  © 123RF

Eines Tages wurde es allerdings zu viel. Voller Überzeugung versuchte er seinen Verwandten zu erklären, dass es komplett ok sei, vor seiner Familie "ohne Scham" zu masturbieren.

Wie die "Daily Mail" berichtet, war spätestens dann den Angehörigen klar, dass mit ihm etwas nicht stimmen konnte. Sie brachten ihn in ein Krankenhaus im spanischen Mostoles.

Die Mediziner stellten zunächst keine Auffälligkeiten fest. Bei einer CT-Untersuchung machten sie jedoch eine große Entdeckung. Der Bankdirektor hatte einen "nicht aggressiven Gehirntumor", der jedoch einen subakuten Schlaganfall bei ihm auslöste.

Dadurch veränderte sich sein Verhalten und seine Weltansicht. Für seine wirren Aussagen konnte der Mann nichts. Solche Verhaltensveränderungen seien bei einem solchen Schlaganfall sehr selten.

Dr. García Carretero in einem Interview: "Der Mann war sich seiner Veränderungen nie bewusst. Seine Familie sagte, er habe Probleme, die Stimmungen anderer Personen zu interpretieren."

Nach einem längeren Krankenhausaufenthalt konnten seine Symptome durch Aspirin und Atorvastatin gelindert werden.

Die Ärzte fanden bei einer CT-Untersuchung einen Gehirntumor. (Symbolbild)
Die Ärzte fanden bei einer CT-Untersuchung einen Gehirntumor. (Symbolbild)  © 123RF

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