Hund von Brücke geworfen und getötet: Das ist die Strafe für den Hundemörder

Köln/Mülheim an der Ruhr - Ein 58-Jähriger, der in Mülheim eine Hündin in die Ruhr geworfen und damit getötet hat, ist zu einer sechsmonatigen Gefängnisstrafe ohne Bewährung verurteilt worden.

Der Hund starb, konnte nicht mehr gerettet werden.
Der Hund starb, konnte nicht mehr gerettet werden.  © Polizei Essen/ Mülheim an der Ruhr

Das Amtsgericht Mülheim verurteilte ihn am Donnerstag wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

Bei der Tat vor elf Monaten hatten Passanten noch versucht, die Hündin zu retten. Sie konnte von der Feuerwehr aber nur noch tot geborgen werden.

Der 58 Jahre alte Mann, der mittlerweile in Köln lebt, sei wegen der Tötung eines Wirbeltieres ohne vernünftigen Grund verurteilt worden, sagte ein Sprecher des Amtsgerichts Mülheim.

Es habe sich um die Hündin seines damaligen Lebensgefährten gehandelt.

In der Verhandlung habe der Mann angegeben, dass die Hündin sehr krank gewesen sei und man das Geld für eine fachgerechte Einschläferung nicht gehabt habe.

Die Freiheitsstrafe sei wegen zahlreicher Vorstrafen ohne Bewährung verhängt worden, sagte der Sprecher weiter. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Die Feuerwehr barg den Hund damals aus der Ruhr. (Symbolbild)
Die Feuerwehr barg den Hund damals aus der Ruhr. (Symbolbild)  © Udo Herrmann, 123rf

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