Nach Gruppen-Vergewaltigung im Gebüsch: Jugendlicher (14) in Haft

Mülheim/Düsseldorf – Nach der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung einer jungen Frau in Mülheim an der Ruhr ist einer der 14-jährigen Tatverdächtigen in Haft genommen worden.

In der Nähe dieses Spielplatzes ist eine junge Frau von einer Gruppe Jugendlicher überfallen und sexuell missbraucht worden.
In der Nähe dieses Spielplatzes ist eine junge Frau von einer Gruppe Jugendlicher überfallen und sexuell missbraucht worden.  © DPA

Das teilte die Staatsanwaltschaft Duisburg am Montagabend mit.

Die fünf tatverdächtigen Jugendlichen sollen vor den Ferien nicht mehr zur Schule gehen. "Entsprechende Verfügungen werden derzeit vorbereitet", erklärte die Bezirksregierung Düsseldorf am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Die Polizei hat zwei zwölfjährige und drei 14-Jährige Schüler als Tatverdächtige ermittelt (TAG24 berichtete). Die tatverdächtige Gruppe stammt den Polizeiangaben zufolge aus Bulgarien. Sie besuchten Schulen in Mülheim, erklärte die Bezirksregierung.

Die Verantwortlichen nähmen die Sorgen der Eltern der Mitschüler sehr ernst, hieß es zur Begründung. Der erste offizielle Tag der Sommerferien ist der 15. Juli.

Ähnlicher Fall in Velbert

Der Fall erinnert an die Gruppenvergewaltigung eines 13-jährigen Mädchens im April 2018 in Velbert. Die Jugendlichen hatten die Schülerin nach einem Freibadbesuch abgepasst, in ein Waldstück geführt und sich dort an ihr vergangen (TAG24 berichtete).

An der Tat waren acht Jugendliche aus Bulgarien beteiligt, die der türkischen Minderheit in dem Land angehören. Sie wurden verurteilt, teils zu mehrjährigen Haftstrafen.

Das Opfer wurde verletzt im Gebüsch gefunden.
Das Opfer wurde verletzt im Gebüsch gefunden.  © DPA

Titelfoto: DPA

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