Saubere Sache, die Mülltonnen-WM. Wie schnell war die Tonne?

Ein Bundeswehrsoldat aus dem Saarland beherrschte die "müllerne" Renntechnik auf der Tonne am besten.
Ein Bundeswehrsoldat aus dem Saarland beherrschte die "müllerne" Renntechnik auf der Tonne am besten.

Hermeskeil/Rheinl.-Pf. - Seit 2005 rollen die Tonnen weltmeisterlich. Müll raus, Mann drauf und los! Stephan Kunz ist neuer Weltmeister im Mülltonnenrennen.

Der 38-Jährige setzte sich am Samstag bei der Weltmeisterschaft im Mülltonnenrennen in Hermeskeil (Rheinland-Pfalz) gegen mehr als 40 Konkurrenten aus sechs Nationen durch.

Der Bundeswehrsoldat aus dem Saarland beherrschte die Renntechnik auf der Tonne am besten. Flott und gut ausbalanciert raste der "Pilot" den Berg hinunter. Die rund 350 Meter lange Strecke legte er in 33 Sekunden zurück.

Beim Mülltonnenrennen wirft man sich nach einem kurzen Sprint bäuchlings auf die gekippte Tonne, umfasst den Deckelrahmen und rattert auf den Rädern los. Bei der letzten WM im Jahr 2012 hatte Norman Schäfer, auch aus dem Saarland, den Titel geholt. "A und O ist die Balance auf der Tonne", sagte Veranstaltungsleiter Christoph König.

Sein Verein "YesAngels" hatte den kuriosen Rennsport 2005 erfunden. Die Elite im Mülltonnenrennen stammte unter anderem aus Australien, Österreich und Japan.

Foto: dpa


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