Betrunkener schläft auf Gepäckablage: Streit in Zug eskaliert, es fließt Blut

München - Zwei Brüder haben in einem Zug in Bayern für eine blutige Auseinandersetzung gesorgt. Der Streit hatte schwerwiegende Folgen.

Die Brüder gerieten mit Reisenden in eine tätliche Auseinandersetzung. (Symbolbild)
Die Brüder gerieten mit Reisenden in eine tätliche Auseinandersetzung. (Symbolbild)  © Bundespolizei München

Die beiden Männer (28, 24) waren nach einem Wiesn-Besuch in der Nacht von Freitag auf Samstag mit dem Regionalexpress unterwegs, als es zu der folgenreichen Meinungsverschiedenheit kam.

Die Fahrt ging vom Hauptbahnhof in München nach Moosburg. Gegen Mitternacht kam es dann in einem Abteil zum Eklat. Der ältere der beiden Brüder aus dem Landkreis Deggendorf soll sich auf eine der Gepäckablagen im Zug gelegt haben.

Allerdings fiel der alkoholisierte Mann bereits nach kurzer Zeit herunter und landete dabei auf einem unter ihm sitzenden Reisenden.

Dieser zeigte wenig Verständnis für die misslungene Aktion und es kam zwischen den Niederbayern erst zu einer verbalen, dann zu einer tatkräftigen Auseinandersetzung, wie die Polizei mitteilte.

Im Verlauf des Streits soll der "Getroffene", ein Mann aus Wallersdorf, versucht haben, einen der Brüder zu bespucken. Jedoch verfehlte er sein Ziel und traf zwei seiner Begleiterinnen. Das führte dazu, dass es nun auch zu Ohrfeigen untereinander kam.

Streife sorgt in Zug für Ruhe

Ruhe kam in dem Regionalexpress letztlich erst auf, als sich eine im Zug befindliche Streife der Bundespolizeiinspektion Passau sowie ein Beamter des Flughafens München, der sich gerade noch in Uniform auf dem Heimweg befand, einschalteten.

Eine weitere Streife der Polizeiinspektion Moosburg am Moosburger Bahnhof nahm den Fall schließlich auf. Die Alkoholtests ergaben bei den Beteiligten Werte zwischen 0,54 und 2,22 Promille.

Einer der Männer trug eine blutige Nase davon. Ob diese allerdings von der Auseinandersetzung stammte oder schon vorher vorhanden war, darüber gingen die Aussagen auseinander.

Titelfoto: Bundespolizei München

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