Wirtschaft gerät ins Stolpern: In Bayern fehlen 300.000 Fachkräfte

München - Rund 300.000 qualifizierte Arbeitskräfte fehlen derzeit in Bayern. Das geht aus Berechnungen der Industrie- und Handelskammer hervor.

Vor allem im Pflegebereich fehlen etliche Mitarbeiter. (Archiv)
Vor allem im Pflegebereich fehlen etliche Mitarbeiter. (Archiv)  © Christoph Schmidt/dpa

Viele Städte, Kommunen und Landkreise im Freistaat können vor allem Stellen in technischen Berufen oder der Pflege immer schwerer besetzen.

Mit Berufsmessen, Imagefilmen und durch Anwerbungen aus dem Ausland versuchen sie gegenzusteuern.

Nicht nur ländliche, von Abwanderung betroffene Regionen wie der Bayerische Wald oder Oberfranken leiden unter Engpässen, sondern auch Großstädte.

"Einem Überangebot an Geringqualifizierten und Hochqualifizierten steht ein Mangel an Fachkräften gegenüber", beschrieb etwa Wolfgang Nickl vom Münchner Referat für Arbeit und Wirtschaft die Situation in der Landeshauptstadt.

Bei der Bundesagentur für Arbeit seien etwa 10.000 offene Stellen in München gemeldet. Viele Erwerbstätige gingen in Rente, zu wenige junge Menschen rückten nach.

Allein in München sind bei der Bundesagentur etwa 10.000 offene Stellen zu finden. (Archiv)
Allein in München sind bei der Bundesagentur etwa 10.000 offene Stellen zu finden. (Archiv)  © Christoph Schmidt/dpa

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