CSU-Absage an Grüne: Markus Söder legt jetzt die Gründe offen

München - Inhaltliche Differenzen bei den Themenfeldern Asyl und innere Sicherheit haben nach Angaben von Markus Söder (51, CSU) Koalitionsverhandlungen mit den Grünen unmöglich gemacht.

CSU-Ministerpräsident Markus Söder wird nicht mit den Grünen verhandeln. (Archivbild)
CSU-Ministerpräsident Markus Söder wird nicht mit den Grünen verhandeln. (Archivbild)  © DPA

"An Ökologie wäre es nicht mal gescheitert", sagte er am Donnerstag in München. Bei der inneren Sicherheit und Migration seien jedoch unterschiedliche Weltbilder aufeinandergestoßen.

Söder verwehrte sich gegen den Vorwurf der Grünen, der CSU fehle der Mut zur gesellschaftlichen Veränderung und sie setze mit den Freien Wählern auf ein "Weiter so".

"Es war keine Frage des Mutes, sondern der Vernunft", betonte Söder. Für die Verhandlungen mit den Freien Wählern habe auch gesprochen, dass dadurch eine "Bayern-Koaliton" gebildet werden könne, bei der keine Partei in der Regierung sei, die "aus Berlin gesteuert wird".

Titelfoto: DPA

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