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Lauschangriff im Wohnzimmer: Wer bei Alexa und Google mithört

Ist unsere Privatsphäre noch zu retten?

In naher Zukunft könnten Sprachassistenten unseren Alltag regeln. Eine neue Art der Datenverarbeitung soll dabei für den Schutz der Privatsphäre sorgen.

München/Berlin - Bald könnte alles miteinander verbunden sein: Die Kaffeemaschine mit dem Lichtschalter mit der Heizung mit dem Türschloss - und all das mit dem Internet. Im Haus von Morgen genügt ein Sprachbefehl, um das Badewasser einzulassen, eine Geste, um den Fernseher zu bedienen. Das klingt zunächst praktisch.

Stehen immer öfter im heimischen Wohnzimmer: Die Lautsprecher Google Home und Amazon Echo, ausgestattet mit den Sprachassistenten Google Assistant und Alexa.
Stehen immer öfter im heimischen Wohnzimmer: Die Lautsprecher Google Home und Amazon Echo, ausgestattet mit den Sprachassistenten Google Assistant und Alexa.

Doch all unsere Wünsche, Befehle und Gewohnheiten sind wertvolle Informationen für Konzerne wie Amazon und Google. Sie verwerten Eure Daten und verdienen damit Milliarden. Und mit ihren Sprachassistenten kommen sie uns dabei so nah wie nie.

Rund die Hälfte der Sprachassistenten, die heute in den Haushalten stehen, stammen von Amazon und Google. Weltweit sollen schon rund 100 Millionen solcher Geräte genutzt werden. Bis 2022 sollen es mehr als 300 Millionen werden. Etwa drei Viertel von ihnen wird mit Amazons oder Googles Technik ausgestattet sein, schätzen Branchenexperten.

Datenschützern bereiten diese Zahlen allerdings Sorgen! Denn sobald die Assistenten per Stichwort (etwa "Alexa" oder "Ok Google") aktiviert werden, übertragen sie ungefilterte Aufnahmen inklusive Hintergrundgeräuschen in ihre jeweilige Cloud. Dabei handelt es sich um zentralisierte, oft weit entfernte Server mit riesigen Speicherkapazitäten. Was dort mit den Daten passiert? Das bekommen die Nutzer nicht mehr mit.

"Niemand möchte, dass alle Dinge, die vor Ort passieren, eins zu eins irgendwo hin übertragen und dort gespeichert werden", warnt Thomas Bendig, Forschungskoordinator am Fraunhofer-Verbund für Informations- und Kommunikationstechnologie in Berlin. Es sei unbedingt notwendig, dass solche Informationen beim Nutzer blieben.

Der Lautsprecher Amazon Echo mit dem Alexa Voice Service.
Der Lautsprecher Amazon Echo mit dem Alexa Voice Service.

In der Cloud werden die Daten auch dazu benutzt, um maschinelle Lern-Algorithmen zu verbessern, "damit Alexa noch besser verstehen und reagieren kann", teilt Amazon auf Anfrage mit. "Wir erlauben unseren Kunden, der Datenverwertung für Trainingszwecke in den Alexa-Einstellungen zu widersprechen", heißt es von dem Unternehmen.

An Dritte würden angeblich keine Sprachdaten weitergegeben. Aber: Im Dezember vergangenen Jahres kam es nach einem Bericht des Magazins "c't" zu einer Panne: In auf Anfrage zugesandten Dateien fand ein Kunde ihm völlig fremde Aufzeichnungen. Der Konzern sprach von einem "unglücklichen Fall" infolge "eines menschlichen Fehlers".

Es gibt längst Möglichkeiten, Nutzer-Daten vor Ort zu lassen. Eine Methode heißt Edge Computing - Rechenleistung am Rande (Edge) der Cloud. Die Daten werden dabei dezentral nah am Nutzer gesammelt und verarbeitet.

"Das kann zum Beispiel der ganz normale Internetrouter übernehmen, den wir im Haus stehen haben", erklärt Andreas Seitz, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für angewandte Softwaretechnik der TU München. Allerdings sind handelsübliche Router dazu noch nicht in der Lage.

Google Home Hub, Pixel Slate und zwei neue Smartphones. Google will sich mit neuen Smartphones und einem Display fürs vernetzte Zuhause als Gerätehersteller etablieren und dabei seine Stärken bei künstlicher Intelligenz ausspielen.
Google Home Hub, Pixel Slate und zwei neue Smartphones. Google will sich mit neuen Smartphones und einem Display fürs vernetzte Zuhause als Gerätehersteller etablieren und dabei seine Stärken bei künstlicher Intelligenz ausspielen.

Möglich sei auch, dass solche Prozesse direkt auf der Hardware ablaufen, auf der die Assistenten installiert sind. Diesen Weg geht das Start-up "Snips". Es stellt Sprachassistenz-Systeme für Geschäftskunden her, die diese in ihre Geräte einbauen können. Die Privatsphäre der Nutzer habe dabei oberste Priorität, so die Verantwortlichen.

"Es fühlt sich falsch an, dass ein Konzern Zugriff auf ein Mikrofon hat, das in der eigenen Wohnung steht", sagt Mitgründer Rand Hindi.

Die benötigte Speicher- und Rechenleistung liegt deshalb nicht auf weit entfernten Serverfarmen, sondern auf den Geräten, auf die die Kunden die Spracherkennung des Start-ups aufspielen. Alles bleibt an Ort und Stelle, niemand kann ungewollt darauf zugreifen.

Weiterer Vorteil der Datenverarbeitung jenseits der Cloud: Neben dem Schutz von Informationen können Rechenprozesse viel schneller ablaufen.

Wird Edge Computing die Cloud also bald ersetzen? Nein, sagt Seitz. "Edge Computing ist eine Erweiterung der Cloud, beide Welten sind miteinander verbunden."

Informationen filtern, bündeln und nur das Nötigste an die Cloud senden - das können Edge-Geräte dennoch leisten, sind sich die Experten einig. Für die Privatsphäre wäre das schon ein Fortschritt.

In naher Zukunft könnten Sprachassistenten unseren Alltag weitgehend regeln. Sie steuern die Zimmertemperatur, kochen Kaffee, verbinden uns mit anderen.
In naher Zukunft könnten Sprachassistenten unseren Alltag weitgehend regeln. Sie steuern die Zimmertemperatur, kochen Kaffee, verbinden uns mit anderen.

Fotos: Britta Pedersen/ZB/dpa , Elaine Thompson/AP/dpa, Richard Drew/AP/dpa, 123rf.com/Andriy Popov

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