Hybrid-Auto in Flammen: War es Brandstiftung?

München - Ein brennendes Hybrid-Auto stellte die Feuerwehr in der Nacht zum Dienstag vor einer Herausforderung. Jetzt ermittelt sogar die Polizei wegen des BMW i8 im Dreimühlenviertel.

Der BMW i8 wurde durch das Feuer zerstört, der Schaden soll 150.000 Euro betragen.
Der BMW i8 wurde durch das Feuer zerstört, der Schaden soll 150.000 Euro betragen.  © Feuerwehr München

Wie die Feuerwehr mitteilte, geriet das Auto in der Nacht zum Dienstag in Brand. Feuerwehr und Polizei wurden zum Einsatzort in der Isarvorstadt gerufen.

Der Brand konnte zwar schnell unter Kontrolle gebracht werden, doch dann ergab sich ein neues Problem für die Feuerwehr. Da es sich um einen BMW i8 handelte, musste die BMW-Werksfeuerwehr mit einem Spezialcontainer hinzugerufen werden.

Bei einem in Brand geratenen Elektroauto können die Akkus laut Feuerwehr noch Stunden später reagieren. Der spezielle "Hochvolt"-Container der Werksfeuerwehr kann geflutet werden und damit eine weitere Reaktion der Akkus verhindern.

Ein Abschleppwagen hob das Hybrid-Wrack in den Container, anschließend wurde das Fahrzeug ins BMW-Werk transportiert.

Die Feuerwehr schätze den Schaden auf circa 150.000 Euro. Aufgrund der Spuren am Tatort geht die Polizei von Brandstiftung aus und hat die Ermittlungen aufgenommen.

Wer etwas Auffälliges in der Dreimühlenstraße beobachtet hat oder sonst sachdienliche Hinweise geben kann, soll sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 43, unter Tel. 08929100, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Der Spezialcontainer (links im Bild) kann geflutet werden und verhindert so eine Elektrische Reaktion in den Autoakkus.
Der Spezialcontainer (links im Bild) kann geflutet werden und verhindert so eine Elektrische Reaktion in den Autoakkus.  © Feuerwehr München

Titelfoto: Feuerwehr München

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