Dienst-Dackel in der U-Bahn? Was als Aprilscherz begann, könnte Wirklichkeit werden

München - Aus Spaß wurde Ernst, aus der Idee wird trotzdem nichts: Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) hat dem Ansinnen der CSU-Fraktion im Stadtrat, Dackel als Streifenhunde in U-Bahn-Stationen einzusetzen, eine Absage erteilt.

Zwei Mitarbeiter der Stadtwerke München zeigen einen Dackel in einer U-Bahn-Station, der eine Weste mit einem Sticker "U-Bahnwache München" trägt.
Zwei Mitarbeiter der Stadtwerke München zeigen einen Dackel in einer U-Bahn-Station, der eine Weste mit einem Sticker "U-Bahnwache München" trägt.  © Marcus Schlaf/Stadtwerke München MVG/dpa

Die Idee hatte die MVG ursprünglich selbst als Aprilscherz öffentlich gemacht.

"Die zahlreichen positiven Reaktionen haben gezeigt, dass Dackel einen hohen Sympathiewert besitzen", so die MVG in einer am Freitag veröffentlichten Stellungnahme.

Für den realen Einsatz bei der U-Bahnwache kämen sie jedoch nicht infrage: Die Hunde seien zur Abschreckung von Straftätern zu klein, außerdem biete das U-Bahn-Netz "keine artgerechte Umgebung".

Zwei CSU-Stadträte waren von der Idee so angetan gewesen, dass sie nur zwei Tage nach dem Aprilscherz einen Beschluss des Gremiums für "Dienst-Dackel" beantragten.

Eine solche Entscheidung fällt aber in die Zuständigkeit der MVG. Nach deren Absage bleiben Wachdienste an U-Bahn-Stationen vorerst wohl Menschen vorbehalten.

Dackel sind in München gern gesehen, eine Dienstrolle bekommen sie aber erstmal nicht. (Archivbild)
Dackel sind in München gern gesehen, eine Dienstrolle bekommen sie aber erstmal nicht. (Archivbild)  © Tobias Hase/dpa

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