Wenn Du überlegst E-Scooter zu fahren, solltest Du dieses Video anschauen

München - E-Scooter gehören zunehmend zum Straßenbild der deutschen Großstädte und immer mehr Firmen bieten die elektrisch angetriebenen Tretroller zum Mieten an. Das Angebot wird häufig genutzt, führte aber schon oft zum Polizeieinsatz.

Die neuen E-Scooter sind beliebt, führen aber oft zu Unfällen im Straßenverkehr.
Die neuen E-Scooter sind beliebt, führen aber oft zu Unfällen im Straßenverkehr.  © DPA

Seit der Zulassung der E-Scooter in Deutschland Mitte Juni stellt die Polizei immer wieder Verstöße im Straßenverkehr fest. Es kam bereits zu etlichen Unfällen mit den Rollern.

In einem Fazit appellierte die Berliner Polizei bereits an Fahrer, sich mit ihrem neuen Gefährt vor der Fahrt vertraut zu machen (TAG24 berichtete).

Im Rheinland umging ein junger Mann die Diskussion um Radweg oder Gehweg und fuhr kurzentschlossen mit dem Scooter auf der Autobahn (TAG24 berichtete).

Auch in München kam es bereits zu mehreren Vorfällen.

In der letzten Woche fuhren zwei Männer betrunken gemeinsam auf einem Roller durch die Stadt. Laut Polizei ist das nicht erlaubt, denn die Fahrzeuge sind nicht für mehrere Personen ausgelegt.

Solche Aktionen können deshalb extrem gefährlich werden, warnt die Polizei.

Was ist auf dem E-Scooter erlaubt und was sagt Harry G eigentlich dazu?

In München sollen sich bis zu zehn Anbieter den Markt der Miet-Roller teilen.
In München sollen sich bis zu zehn Anbieter den Markt der Miet-Roller teilen.  © DPA

Die Nutzung der Miet-Roller ist in München ab 18 Jahren möglich. Zehn Anbieter soll es in den nächsten Wochen in München geben.

Preislich unterscheiden sich die gering: Während "Circ" seine Roller mit einem Euro Startgebühr und 20 Cent pro Minute verleiht, verlangt "Tier" (die mit der MVG zusammenarbeiten) 15 Cent pro Minute.

Bei E-Scooter-Fahrern gelten bezüglich Alkohol dieselben Regeln, wie beim Autofahren.

Das heißt: Wer mit mehr als 0,5 Promille einen E-Scooter fährt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Mit mehr als 1,1 Promille wird daraus eine Straftat.

Wenn die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt ist, kann es schon ab 0,3 Promille eine Anzeige geben.

In den nächsten Wochen sollen zehn Anbieter bis zu 10.000 E-Scooter über die Stadt verteilen. Was dann auf den Straßen Münchens passieren wird, zeigt der bayerische Lieblingsgrantler >>Harry G in einem Video.

Gut' Nacht, Marie, wenn alle von jung bis alt und von Unternehmer bis Yoga-Mama auf den E-Scooter umsteigen! Wir empfehlen das Video als wichtiges Informationsmaterial - oder wie Harry G sagen würde: "Guck dir das mal an, wie das Freude macht".


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